Do, 20. September 2018

Metallfassade schuld:

17.08.2018 11:00

Linzer Feuerwehr in neuer Wache ohne Empfang

Wenn Stadtchef Klaus Luger am Dienstag die generalsanierte Feuerwache Nord in Linz-Urfahr offiziell eröffnet, ist ihm zu wünschen, dass er keinen wichtigen Anruf erwartet. Denn aufgrund der neuen Metallfassade hapert’s vor allem zum Ärger der Florianijünger im 6-Millionen-Prunkbau am Handyempfang.

Seit 2015 wurde das Gebäude in Linz-Urfahr generalsaniert, über sechs Millionen Euro investiert, um den Bau aus den 1970ern in funktioneller und thermischer Hinsicht auf den neuesten Stand zu bringen. Und auf den ersten Blick scheint das Projekt gelungen: Vor allem die Metallfassade mit ihren Aluminiumpaneelen macht die Feuerwache zum Hingucker.

Kein Jalousien, wenig Platz und kein Empfang
Hinter den Kulissen hält sich die Begeisterung über das hypermoderne Feuerwehrhaus aber in Grenzen. Denn gerade in Sachen Funktionalität soll ihr neues „Zuhause“ den Florianijüngern, die dort Dienst verrichten, nicht gerade viel zu bieten haben. So gäbe es etwa keine Jalousien und nur wenig Raum für die Feuerwehrmänner, nachdem sie sich weiterhin jeweils zu Viert einen Schlafraum teilen müssen. Die Müllräume sind im Inneren (!) des Gebäudes errichtet worden, was oft zu Geruchsbelästigungen führt und vor allem die Sache mit dem fehlenden Handyempfang stößt den „Rettern“ sauer auf.

Aber vielleicht stellt sich ja SP-Liegenschaftsreferentin Regina Fechter Dienstag mit einem Signalverstärker als Einstandsgeschenk ein . . .

Mario Ruhmanseder
Mario Ruhmanseder

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