Mi, 19. September 2018

Kritik von der FPÖ

17.08.2018 05:48

Obwohl nicht abbezahlt, wird Spital zugesperrt

Im Jahr 2025 soll es im Bezirk Liezen nur noch ein Spital geben und zwar in Stainach-Pürgg; aktuell läuft die Suche nach dem geeigneten Grundstück. Die drei derzeitigen Spitäler werden dadurch ersetzt - obwohl das Land für jenes in Schladming noch bis Ende 2031 Tilgungen zahlen muss, wie die FPÖ kritisiert.

Erst vor wenigen Monaten fielen endgültig die Würfel für das Zentralspital. Die Gemeinde Stainach-Pürgg erhielt den Zuschlag, für 2025 ist die Eröffnung geplant. Aus den bestehenden Krankenhäusern in Rottenmann, Schladming und Bad Aussee sollen dann Gesundheitszentren werden.

Ratenzahlung bis 2031
Wie nun eine Anfragebeantwortung des Budgetdienstes des Landes an die FPÖ zeigt, sind aber für das Haus in Schladming noch bis 2031 Tilgungsraten zu zahlen. Erst dann endet die Finanzierungsvereinbarung.

Alleine heuer sind zwei Tilgungsraten in der Höhe von 2,4 Millionen Euro fällig. Insgesamt wurden 2007 vom Landtag 50 Millionen Euro für den Neubau (Investitionskosten plus Grundstück) genehmigt. Bislang wurden 27,54 Millionen Euro an Tilgung und Zinsen gezahlt.

Viel Kritik von FPÖ
Für die FPÖ ist die Antwort ein gefundenes Fressen: „Die Landesregierung sperrt also einen Standort zu, der noch nicht einmal abbezahlt ist. Ein Beweis für die extrem kurzsichtige Gesundheitspolitik“, meint der steirische FP-Gesundheitssprecher Arnd Meißl.

Jakob Traby
Jakob Traby

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