Do, 20. September 2018

Race Around Austria

15.08.2018 08:00

Ritter will Österreich erobern

Das „Race Around Austria“ ist das härteste Radrennen Europas. Entlang von grenznahen Straßen geht es im Uhrzeigersinn einmal rund um Österreich - nonstop. Auf den 2200 Kilometer langen Kurs wagte sich der Salzburger Bernhard Ritter auf die Strecke. Es ist sein erstes Ultra-Radrennen überhaupt.

2200 Kilometer und 30.000 Höhenmeter gilt es beim härtesten Radrennen Europas, dem „Race Around Austria“ zu bewältigen. Und das ohne vorgeschriebenen Pause, also nonstop. Erstmals mit dabei ist der Salzburger Bernhard Ritter, der am Dienstag gegen neun Uhr in das Rennen mit Start und Ziel in St. Georgen im Attergau ging.
Die „Krone“ sprach mit dem Bundesheer-Psychologen, nachdem er etwa die ersten 70 Kilometer zurückgelegt hatte: „Ich bin das Rennen durch die Euphorie etwas zu schnell angegangen, habe aber jetzt meinen Rhythmus gefunden und freue mich auf die kommenden Tage.“ Noch nie zuvor ist der 41-Jährige eine derart weite und anstrengende Strecke gefahren. „Bisher waren 1000 Kilometer das Weiteste. Da bin ich am Stück 22-Mal um den Attersee geradelt“, erklärt er. Das Rennen, welches an grenznahen Straßen rund um Österreich - auch durch Salzburg - führt, zu finishen, wäre somit sein „Ritterschlag“.

Seit Oktober trainierte Ritter über 1000 Stunden, verbrachte davon viel Zeit auf dem Rad und in den Bergen. Sein Beruf als Psychologe bei den Luftstreitkräften in Salzburg, könnte ihm von Vorteil sein. Er weiß, wie man mit schwierigen Situationen, und diese werden auf der langen Strecke auf jeden Fall kommen, umgeht. Sein Motivation hat er auf drei Säulen aufgebaut. Erstens: Das Erlebnis einmal rund um Österreich zu radeln. Zweitens: Der Leistungsgedanke: „Nicht schnell aber weit.“ Drittens: Die Entschleunigung wenn man tagelang durchgehend auf dem Rad sitzt.
Bis Sonntag um 20 Uhr hat er Zeit, das Ziel in St. Georgen zu erreichen. Unterstützt wird er dabei von einem sechsköpfigen Team.

Felix Roittner
Felix Roittner

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