In Bayern erwischt:

Wegen Industrie-Hanf als Drogenschmuggler verfolgt

Den Ärger hätte er sich sparen können! Ein 43-jähriger Marchtrenker wird in Passau als Drogenschmuggler verfolgt. Der Grund: Er hatte eine einzelne Hanfstaude, die er von einem Feld irgendwo im Innviertel ausgerissen hatte, im Kofferraum. Doch diese Pflanzen beinhalten gar kein THC, also den Stoff, um high zu werden.

„Wir hatten schon Kundschaften, die hatten den ganzen Kofferraum voll solcher Hanfstauden“, schmunzeln die bayrischen Polizisten über den naiven „Drogenbeschaffer“. Auch in Oberösterreich haben Ordnungshüter schon mehrere „Gras“-Transporter gestoppt - nahe Steyr sogar einen ganzen Pkw-Anhänger voll. Dabei hatten die ertappten Hanf-Diebe immer geglaubt, ein Schlaraffenland neben der Straße entdeckt zu haben, als sie an einem Hanffeld vorbeifuhren.

Für Ölproduktion oder Jeans
Im Nachhinein müssen sie froh sein, dass der Industriehanf - daraus wird vom Öl über Jeans bis zu Dämmmaterial alles mögliche hergestellt - harmlos ist: Selbst wenn man ein ganzes Feld raucht, wird man nicht high. Somit können die „Erntehelfer“ nur wegen Diebstahls angeklagt werden.

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