Mi, 24. Oktober 2018

EVN füllt Reserven:

10.08.2018 09:19

Trinkwasser wird knapp: Versorgung per Tankwagen

Die Hitze hat Niederösterreich fest im Griff - siehe Seiten 18/19. Die Trockenheit wird dabei nicht nur zur Geißel der Landwirtschaft, auch in einigen Gemeinden wird das Trinkwasser jetzt knapp. Just am Fuße des Stausees Ottenstein im Bezirk Zwettl mussten die ersten Reserven eines Ortes per Tankwagen gefüllt werden.

„Es handelt sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme“, so Gerhard Wandl, Bürgermeister von Rastenfeld. Der Hintergrund ist dennoch ernst: Dass die Trinkwasserversorgung einer Gemeinde durch die Sommerhitze bedroht wird, kommt hierzulande nämlich nicht oft vor. Autowaschen, Rasensprengen oder den Pool befüllen - das alles sollten die Bürger nicht nur in dem Ort im Waldviertel derzeit unterlassen. Mehrere Kommunen haben ihre Einwohner zum Wassersparen angehalten. Nicht alle halten sich aber daran, wie ein Blick auf den Verbrauch zeigt. „Der Bedarf liegt derzeit 40 Kubikmeter über dem tagtäglichen Schnitt“, erklärt Wandl. Die EVN, die auch den nahen Stausee betreut, wurde bereits aktiv und lieferte gestern, Donnerstag, per Tankwagen Frischwasser, um die Hochbehälter zu füllen.

Kein Tropfen soll landesweit verschwendet werden, ist man beim Netzbetreiber überzeugt. Daher investiert die EVN auch regelmäßig in ihre Leitungen. „Durch die Sanierung alleine sparen wir knapp eine Million Liter Trinkwasser pro Tag“, so Konzernsprecher Stefan Zach. Das ist so viel, wie 7000 Menschen benötigen.

Thomas H. Lauber Kronen Zeitung

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