Mi, 15. August 2018

Festspiele:

10.08.2018 06:56

Auf Donnerwetter folgten Jubelstürme

Exklusive Premierenfeier im Hotel Sacher: La Bartoli & und ihr Gefolge im Freudentaumel

Dass Cecilia Bartoli in der Rossini Oper „L‘italiana in Algeri“ bei der Wiederaufnahme gleichermaßen begeisterte, wie bei den Pfingstfestspielen, war zu erwarten. Allerdings steht ihr mit Ildar Abdrazakov in der Rolle des Mustafa ein neuer Partner zur Seite. Der russische Bass ist dem Salzburger Festspielpublikum bestens bekannt. Er gab 2016 im Gounods „Faust“ den Bösewicht Méphistophélès. „Es ist schön, wieder hier zu sein. Ganz besonders freut mich, dass ich diesmal mit Cecilia auf der Bühne stehe. Außerdem gebe ich mein Debüt im Haus für Mozart, insofern geht gleich in doppelter Hinsicht ein Traum für mich in Erfüllung“, war Abdrazakov im Hotel Sacher ganz im Glück. Dort bereiteten Alexandra und Matthias Winkler dem Ensemble Mittwochnacht nach der umjubelten Premiere eine würdige Feier. „Es ist eine grandiose Inszenierung, die einem mit der fantastischen Musik förmlich mitreißt. Neben uns ist Rolando Villazón gesessen, und auch er war vor Begeisterung nicht zu bremsen“, so die charmanten Gastgeber.

Erfüllt von Euphorie war auch „Elvira“ Rebeca Olvera (Elvira), die wie La Bartoli stilecht im Dirndl antanzte und schwärmte: „Wir sind glücklich und stolz auf so eine herausragende Produktion. Die Stimmung war grandios und das Publikum hat gelacht und geklatscht - einfach wundervoll!“

Auch das Regie-Duo Moshe Leiser und Patrice Caurier war mehr als zufrieden. „Die Premiere war ein voller Erfolg. Und auch Ildar, mit dem wir nur zehn Tage Zeit hatten zu proben, hat seinen Auftritt mit Bravour gemeistert - ein toller Mustafà!“

Eine Spitzenleistung legten aber nicht nur die Sänger, sondern auch der kaufmännische Direktor Lukas Crepaz aufs Festspielparkett. „Ich hab ’ heute Abend eine Trilocation geschafft. Ich war zuerst bei der Premiere von Grossmans ,Kommt ein Pferd in die Bar’ im Republic, dann bei Grigory Sokolovs Konzert im Großen Festspielhaus, und letztendlich noch bei ,L‘italiana in Algeri’ im Haus für Mozart.“ Klar, schließlich galt es nach dem stürmischen Regen nach dem Rechten zu sehen. Allerdings fiel trotz des Donnerwetters keine Produktion ins Wasser. Die Schadstelle am Grabendach im großen Haus wurde nämlich in Windeseile gefunden und behoben.

Tina Laske
Tina Laske

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