Do, 18. Oktober 2018

Alpindramen:

08.08.2018 17:24

Drei Kletterer bei Bergtouren in den Tod gestürzt

Insgesamt drei Alpinisten sind am Mittwochnachmittag in Tirol in den Tod gestürzt: Zwei Bergsteiger - ein Mann und eine Frau - „wollten eine Klettertour auf den sogenannten Kopftörlgrat unternehmen, als sie südseitig abstürzten“, sagte eine Sprecherin der Polizei. Ein weiterer Bergunfall forderte dann ein drittes Todesopfer. Der Kletterer (67) stürzte am Nachmittag im Bereich der Westlichen Karwendelspitze ab und erlitt tödliche Verletzungen.

Die beiden Kletterer unternahmen eine Tour auf den sogenannten Kopftörlgrat am Wilden Kaiser im Gemeindegebiet von Ellmau (Bezirk Kufstein). „Sie waren seilfrei unterwegs, hatten aber in einem Rucksack Klettergurte dabei“, sagte eine Sprecherin der Polizei. Ihre Identität ist noch ungeklärt. Bei den Leichen seien keine Ausweise oder Sonstiges gefunden worden und auch aus der Bevölkerung sind keine Hinweise oder Vermisstenmeldungen eingegangen, so die Polizistin.

Der Unfallbereich soll nun nochmals nach Hinweisen abgesucht werden. Da die beiden aber vermutlich einige hundert Meter abgestürzt waren, könnte sich die Suche schwierig gestalten. Die Erhebungen sind im Laufen.

150 Meter in die Tiefe gestürzt
Der 67-jährige Deutsche, der im Karwendel nahe Scharnitz (Bezirk Innsbruck-Land) ums Leben kam, war gemeinsam mit seiner Frau auf dem sogenannten Heinrich-Noe-Steig, einem alpinen Höhenweg, zur Westlichen Karwendelspitze unterwegs. Der Mann stürzte aus bisher unbekannter Ursache rund 150 Meter in die Tiefe und erlitt dabei tödliche Verletzungen.

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