Sa, 18. August 2018

300 Delikte in Tirol

07.08.2018 10:41

Grenzüberschreitende Jagd auf rasende „Biker“

Jagd auf rasante Motorradrowdys machte die Polizei am Wochenende im Zuge einer länderübergreifenden Schwerpunktaktion in Tirol, Südtirol, Bayern und den benachbarten Bundesländern Vorarlberg, Kärnten und Salzburg. Allein in Tirol wurden fast 300 Temposünder aus dem Verkehr gezogen. Am Hahntennjoch wurde ein Biker in einer 60er-Zone mit 123 km/h geblitzt!

„Im heurigen Jahr gab es auf Tirols Straßen bereits eine Reihe von schweren Motorradunfällen, bei denen sechs Lenker tödlich verunglückten. Im Vorjahr waren es zum gleichen Zeitpunkt sieben tödlich verunglückte Biker“, heißt es vonseiten der Tiroler Verkehrspolizei. Um den Blutzoll auf den heimischen Straßen zu verringern, führt die Exekutive regelmäßig Schwerpunktkontrollen durch - am Wochenende gab es sogar eine länderübergreifende „Aktion scharf“.

„Die Mehrzahl der festgestellten Delikte betraf Geschwindigkeitsüberschreitungen. Darüber hinaus waren das Überfahren von Sperrlinien, die Missachtung von Überholverboten oder das Kurvenschneiden sowie verschiedene sonstige Delikte, wie etwa technische Veränderungen, die zu einem unzulässigen Lärmpegel führten, festzustellen“, so die Polizei.

292 Temposünder in Tirol
In Tirol wurden insgesamt 292 Temposünder aus dem Verkehr gezogen, zudem wurden 151 sonstige Delikte verzeichnet. Am Hahntennjoch etwa wurde ein Lenker aus der Schweiz mit 123 km/h geblitzt, erlaubt gewesen wären in diesem Abschnitt nur 60 km/h. Und auf der Drautalstraße in Lienz raste ein Biker in einer 80er-Zone mit 136 km/h. In Gerlos wurden zwei Motorradlenkern die Kennzeichen abgenommen, weil die Beamten technische Manipulationen bemerkt hatten.

Weitere Delikte auf Zulaufstrecken
Auf den Zulaufstrecken in Südtirol, Oberbayern-Süd, Salzburg, Kärnten und Vorarlberg wurden zudem 141 weitere Geschwindigkeitsdelikte und 66 sonstige Vergehen festgestellt.

Die Polizei appelliert an alle Motorradfahrer, Geschwindigkeitsbegrenzungen unbedingt einzuhalten. „Zur eigenen Sicherheit“.

 krone.at
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