Mi, 24. Oktober 2018

Mit Axt und Stöcken

07.08.2018 06:00

Revierkämpfe am Spielplatz unter 20 Asylwerbern

Ein Afghane (21) wurde Sonntagabend auf einem Spielplatz in Steyr von Landsleuten genötigt, das Areal sofort zu verlassen - es handle sich nämlich um „ihr Revier“! Die Situation schaukelte sich auf und endete in einer Schlägerei mit 20 Beteiligten. Zwei mussten ins Spital.

Der Fall sorgt für Empörung. Ein afghanischer Asylwerber (21) aus Ternberg soll am Sonntagabend gegen 21.30 Uhr auf einem Spielplatz in Steyr von mehreren ihm unbekannten Landsleuten brüsk dazu aufgefordert worden sein, sofort wieder zu verschwinden.

Freunde wurden „rekrutiert“
Der 21-Jährige wollte sich das allerdings nicht einfach so gefallen lassen. Er holte einen 19-jährigen Freund und Landsmann aus Ternberg zur Unterstützung, welcher wiederum drei weitere Afghanen „rekrutierte“.

Schlägerei am Spielplatz
Das Quintett ging daraufhin mit geballten Fäusten auf die etwa 10- bis 15-köpfige afghanische Gruppierung am Spielplatz los. Eine Attacke, die als tollkühn aber völlig unüberlegt bezeichnet werden muss. Der Ausgang war daher absehbar. Schließlich mussten die Angreifer, die gegen die zahlenmäßig weit überlegenen Kontrahenten keine realistischen Chancen hatten, ihren Rückzug antreten.

Holzstöcke und Axt als Waffen
Gemeinsam fuhren sie in einem Taxi nach Ternberg. Doch dort hielten plötzlich mehrere Autos neben dem Asylwerber-Quintett an. Aus den Fahrzeugen stiegen Unbekannte, die mit Holzstöcken und einer Axt bewaffnet waren. Die Folge davon war, dass erneut die Fäuste unter den verfeindeten Afghanen flogen. Dabei sind der 21-Jährige und einer seiner Freunde so schwer verletzt worden, dass sie ins LKH Steyr eingeliefert werden mussten.

Afghanische Straftäter
Die Ermittlungen der Polizei zu dem Fall und zur Identität der mutmaßlichen Täter laufen derzeit noch auf Hochtouren. Leider war das kein Einzelfall, dass afghanische Asylwerber Probleme bereiten. In der Kriminalstatistik 2017 belegte die Gruppe der Afghanen mit 7011 Straftaten bereits den 4. Rang (in absoluten Zahlen ein Plus von 1038 bzw. ein Anstieg um 17,4 Prozent im Vergleich zum Jahr 2016).

Jürgen Pachner

 krone.at
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