Mi, 17. Oktober 2018

Problem-Hotspot:

02.08.2018 12:00

Krisentermin mit Stadtchef am Südbahnhofmarkt fix

Die Lage am Südbahnhofmarkt eskaliert! Es vergeht fast kein Tag, an dem das neue, vom Hessenpark herübergewanderte Klientel nicht für unliebsame Zwischenfälle sorgt. Während die Standler und Kojenbesitzer langsam verzweifeln - die „Krone“ berichtete - meldete sich nun SP-Bürgermeister Klaus Luger zu Wort.

Gestern war es ruhiger als sonst, lagen nur in aller Herrgottsfrüh einzelne Obdachlose nicht wie üblich vorm alten Pferdeeisenbahngebäude, sondern auf den Parkbänken mitten am Markt, um ihren Rausch der letzten Nacht auszuschlafen. Der Grund, warum sich tagsüber nur wenige blicken ließen, hat wohl auch mit den derzeitigen Temperaturen zu tun, nachdem der von den Personen oft stark frequentierte Platz in der prallen Sonne liegt.

Kojenbetreiber hoffen auf Hilfe
Aber trotz der Verschnaufpause hoffen die Kojenbetreiber und Standler inständig, dass sich jemand seitens der Exekutive und Politik des Problems annimmt. Viele fühlen sich im Stich gelassen - wenn auch nicht alle begründet. Nachdem nämlich Dienstag aufkam, dass federführende Gewerbetreibende ihr Unverständnis darüber deutlich machten, dass sich SP-Stadtchef Klaus Luger trotz mehrmaligem Hilferuf - der erste ist mit 20.Juli datiert - nicht melden würde.

Luger meldete sich aus Kroatien
Beim Lesen der „Krone“ am Frühstückstisch wurde Luger auf die Geschichte aufmerksam und ließ völlig verwundert aus seinem Feriendomizil in Kroatien ausrichten, dass er über die Situation im Bilde sei und auch schon längst ein Termin mit rund 30 Kojenbesitzern, koordiniert von Ex-Arge-Südbahnhof-Obmann Reinhard Honeder, fixiert wurde.

Mario Ruhmanseder
Mario Ruhmanseder

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