Nur ein neuer Name

„Gatsbying“: Dating-Trend, den jeder gemacht hat

Das Rad wird beim neuen Dating-Trend „Gatsbying“ nicht gerade neu erfunden. Jeder hat es ganz sicherlich schon einmal gemacht. „Gatsbying“ bedeutet, dass man Bilder postet, die den Schwarm auf einer persönlichen Ebene ansprechen, ohne dass man sie direkt auf seiner Seite postet oder ihm die Bilder schickt. Na, kommt euch das bekannt vor?

Nach einem Beziehungsende hat bestimmt schon jeder einmal ein Foto gepostet, dass den Verflossenen zum Nachdenken anregen sollte. Ein letztes Mal noch zeigen, wie toll man denn nicht war und was er oder sie ab jetzt vermissen wird. Nun wird das ganz einfach umgekehrt verwendet und zwar nicht am Ende, sondern am Beginn einer Romanze.

#Klippenspringen

Scrollt man durch das Instagram-Profil seines Schwarmes, erkennt man seine Vorlieben. Vielleicht ist es eine bestimmte Band, Tiere, eine Sportart oder Clubbings. Liebt er zum Beispiel Klippenspringen, postet man auf dem eigenen Profil Fotos darüber. Vielleicht traut man sich beim nächsten Ausflug zum See sogar irgendwo herunterzuspringen, um die Aufmerksamkeit zu ergattern.

#Aufmerksamkeit

Denn das ist das Ziel: Ich soll durch die Posting für meinen Schwarm sichtbar werden, ohne dass ich ihn direkt anschreibe. So bleibt einem die Schmach erspart, sollte er kein Interesse an einem haben. Wichtig ist aber, dass das Bild auch wirklich eine Bedeutung hat. Es reicht nicht aus, einfach nur eines zu posten, auf dem man gerade super aussieht. Ein gutes Beispiel: Man ist zufällig in dem Lokal, in dem man auch mit dem Schwarm mal war und eine gute Zeit hatte. Nun hat man schon länger nichts mehr von ihm gehört. Nun postet man zum Beispiel die Ortsangabe oder ein Foto der Bar in der Hoffnung, dass er darauf reagiert.

#Spare lieber Zeit!

Das Wort „Gatsbying“ kommt übrigens von F. Scott Fitzgeralds Roman „Der große Gatsby“, von dem die meisten wahrscheinlich den gleichnamigen Film mit Leonardo DiCaprio in der Hauptrolle kennen. Dieser organisiert die größten Partys, in der Hoffnung, dass sein Schwarm Daisy davon erfährt. An sich ist „Gatsbying“ ja keine schlechte Idee und durchaus risikolos, aber: Warum braucht man so viele Spielchen? Kann man nicht einfach sagen: „Hey, wollen wir was trinken gehen?“ Das spart Zeit, Drama und viele Blicke auf das Smartphone.

August 2018

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Viktoria Graf
Viktoria Graf

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