Di, 16. Oktober 2018

Er spricht von Rufmord

25.07.2018 06:00

Vergewaltigung: Vorwurf gegen SPÖ-Politiker

Seine eigene Ehefrau vergewaltigt haben soll ein Lokalpolitiker aus dem niederösterreichischen Bezirk Gänserndorf. Der Sozialdemokrat wehrt sich und spricht von einer Rufmordkampagne im Zuge eines Scheidungsverfahrens, bei dem es um erhebliche Summen gehe. Er hat bis zur Klärung der Vorwürfe sämtliche Funktionen freiwillig zurückgelegt.

Schwer wiegen die Vorwürfe, die eine Frau gegen ihren (Noch-)Gatten erhebt: Der Mann soll sie vergewaltigt haben. Die Staatsanwaltschaft Korneuburg bestätigte gegenüber der „Krone“ entsprechende Erhebungen wegen eines „Sexualdeliktes“. Der bisherige SP-Lokalpolitiker legte umgehend alle Funktionen in der Partei und der Gemeinde zurück, bis die Vorwürfe geklärt sind. „Das ist ein anerkennenswerter Schritt und keinesfalls als Schuldeingeständnis zu werten“, so der Bürgermeister des Ortes. „Über Schuld oder Unschuld hat ausschließlich ein ordentliches Gericht zu urteilen“, betont das Gemeindeoberhaupt und warnt vor einer Vorverurteilung.

„Wir sind mitten in einem Rosenkrieg“
Der Beschuldigte selbst bestätigte Ermittlungen gegen ihn, sieht sich jedoch als Opfer einer Intrige: „Wir sind mitten in einem Rosenkrieg. Es geht um ein Haus und gut 1000 Quadratmeter Grund, um sehr viel Geld also.“ Die angebliche Tat selbst soll demnach schon vor längerer Zeit passiert, aber erst jetzt angezeigt worden sein. „Das ist schon ein seltsamer Zufall, dass mitten im Scheidungsverfahren dann plötzlich eine Anzeige gemacht wird. Ich bin jedenfalls zuversichtlich, dass sich vor Gericht meine Unschuld herausstellen wird.“

Patrick Huber, Kronen Zeitung

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