Mi, 12. Dezember 2018

24.000 Anzeigen

24.07.2018 06:30

Aktion scharf gegen Rotlicht-Sünder in Graz

24.000 Anzeigen hagelte es in Graz allein im Vorjahr, weil Autofahrer eine rote Ampel ignoriert haben. Zur Kontrolle waren bislang nur zehn Rotlichtkameras im Einsatz - schon ab dieser Woche wird aufgestockt. Sieben weitere Kameras werden künftig in Graz „blitzen“.

314 Unfälle gab es in den vergangenen fünf Jahren in Graz, weil Autofahrer die rote Ampel missachtet haben. 441 Menschen wurden dabei verletzt, ein Mensch sogar getötet. 30,7 Prozent der Unfälle, so das Kuratorium für Verkehrssicherheit, passieren, weil die Vorrangregelung oder das Rotlicht missachtet werden.

Die neuen Standorte
Die Grazer KP-Verkehrsstadträtin Elke Kahr will für mehr Ampel-Disziplin sorgen: „Ein Verhalten, bei dem in Kauf genommen wird, dass  Verkehrsteilnehmer verletzt werden, ist nicht tolerierbar. Hier bin ich konsequent.“

Mehr als 400.000 Euro werden in sieben zusätzliche Überwachungskameras investiert. Zwei Kameras werden gerade installiert, der Rest folgt in den nächsten Wochen. Binnen zwei Jahren, so die Rechnung, soll sich die Investition durch die Strafeinnahmen rechnen.

Das sind einige der Standorte: Annenstraße/Vorbeckgasse, Grazbachgasse/C. v. Hötzendorfstraße, Grieskai/Zweigelgasse, Radetzkyspitz (zusätzliche Kamera zur bestehenden Anlage), Lazarettgassse/Rösselmühlgasse, Radetzkybrücke und Liebenauer Tangente bei Abfahrt Murpark.

„Beliebte“ Kreuzungen
Besonders „beliebt“ bei Rotlicht-Sündern waren im Vorjahr der  Radetzkyspitz (Joanneumring) mit 2800 Übertretungen, die Keplerbrücke (1800) und die Wickenburggasse (1200).

Zugleich läuft eine Untersuchung, ob und welchen Effekte die zusätzliche Überwachung hat.

30er-Kontrolle
KP-Verkehrsstadträtin Kahr hat für Rotlicht-Sünder kein Verständnis - das gilt auch für Tempo-Sünder. Ab Herbst werden ja, wir haben berichtet, die 30er-Zonen verschärft kontrolliert.

Gerald Richter
Gerald Richter

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