23.07.2018 09:02 |

Unmut bei Anrainern

Thailändische Höhle soll Nationalpark werden

In Thailand gibt es nach dem glücklichen Ausgang des Höhlendramas Ärger wegen der künftigen Nutzung des Geländes. Die Regierung plant, die Gegend rund um die Höhle im Norden des Landes in einen Nationalpark umzuwandeln. Bei Anrainern sorgt das für Unmut. Manche fürchten, dass Felder und Häuser enteignet werden, wie die Tageszeitung „Bangkok Post“ schreibt.

Noch während die Buben und ihr Trainer in der Höhle eingeschlossen waren, schmiedeten thailändische Behörden erste Pläne, um aus dem Ort, an dem das Unglück stattfand, eine Touristenattraktion zu machen. Auch von einem Museum, das in der Höhle eingerichtet werden soll, war die Rede.

Während des Dramas hatten viele Nachbarn unentgeltlich geholfen. Zahlreiche Felder wurden überschwemmt, weil aus der überfluteten Höhle Tham Luang-Khun Nam Nang Non enorme Mengen Wasser gepumpt werden mussten. Nach 17 Tagen konnten alle zwölf Spieler einer Fußball-Jugendmannschaft und ihr Trainer gerettet werden.

Buben gehen ins Kloster
Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus wollen diese Woche nun fast alle Geretteten in buddhistische Kloster gehen: Elf Spieler und der 25 Jahre alte Trainer kündigten an, sich am Mittwoch den Kopf rasieren zu lassen und sich für mehrere Tage ins Kloster zu verabschieden. Im Buddhismus wird dies gemacht, um sich nach negativen Erfahrungen zu „reinigen“. Nur ein Bub, der christlichen Glaubens ist, ist nicht dabei. Die Kinder sind zwischen elf und 17 Jahre alt. Nach der Entlassung aus der Klinik gehen sie - im Unterschied zu ersten Plänen - bisher noch nicht wieder in die Schule.

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