Fr, 17. August 2018

Tiroler Unterland

20.07.2018 20:48

Zwei Kletterunfälle forderten Schwerverletzte

Im Tiroler Unterland kam es am Freitag zu gleich zwei schweren Kletterunfällen. Am wilden Kaiser stürzte ein 22-jähriger Deutscher rund acht Meter in ein Seil und zog sich massive Verletzungen zu. In Erl stürzte ein 54-jähriger Deutscher rund 30 Meter nach unten. Er war gerade damit beschäftigt neue Kletterrouten in den Felsen zu bohren. Der Mann verletzte sich so schwer, dass er bei der Bergung nicht ansprechbar war.

Ein 22-jähriger Deutscher war am Freitagnachmittag mit einem Freund am Wilden Kaiser in Ellmau klettern. Der junge Mann langte nach dem nächsten Griff - doch dieser brach laut Polizeibericht aus. Der 22-Jährige stürzte acht Meter in ein Seil, ehe er von seinem Kletterpartner gehalten werden konnte. Der Schwerverletzte wurde von einem Notarzthubschrauber mittels Tau geborgen und in die Klinik nach St.Johann geflogen. Sein Kletterpartner blieb unverletzt, er wurde von der Bergrettung Scheffau ins Tal begleitet. Im Einsatz standen die Bergrettung Scheffau, ein Notarzthubschrauber und die Alpinpolizei.

Kletterunfall in Erl
Gegen Mittag war ein 54-jähriger Deutscher bei den Kletterfelsen Sonnwand in Erl gerade damit beschäftigt neue Routen in den Fels zu bohren. Dabei dürfte der Mann vom Standplatz rund 30 Meter auf den darunter befindlichen Waldboden gestürzt sein. Zum Unfallzeitpunkt war der Deutsche allein am Unfallort, weswegen der genaue Unfallhergang noch unbekannt ist, heißt es im Polizeibericht. Nach der Erstversorgung und der terrestrischen Bergung wurde der Schwerverletzte mit einem Notarzthubschrauber in die Klinik München geflogen. Beim Abtransport war der Mann laut Polizei nicht ansprechbar. Im Einsatz standen die Bergrettung Kufstein, ein Notarzthubschrauber, fünf Beamte der Bundespoilzei Rosenheim und die Alpinpolizei.

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