Mi, 22. August 2018

Naturschutz

17.07.2018 06:30

Paradies am See: Wo Vögel für Reise „auftanken“

Fischadler. Wiedehopf. Kiebitz. Oder imposante Rohrweihen. Sie alle fühlen sich am südlichen Zeller See-Ufer wohl. 170 Vogelarten konnten in dem Europaschutzgebiet mit Schilfgürtel nachgewiesen werden. „Naturschutz kann nur mit einem guten Miteinander funktionieren“, so Landesrätin Maria Hutter.

Jedes Jahr im Frühjahr und im Herbst machen Vögel am weiten Nord-Süd-Flug am Zeller See Pause. Schon seit 1973 besteht das Schutzgebiet.

Eigene Schutzgebietsbetreuer kümmern sich um die naturnahe Entwicklung im Gebiet und wecken in der Öffentlichkeit Verständnis. Landesrätin Maria Hutter betont, wie wichtig diese Brückenbauer sind: „Sie schützen und geben ihr Wissen an die Bevölkerung von jung bis alt weiter.“Andreas Scharl, zuständig für die Kleinode im Pinzgau: „Auch Wiesenbrüter wie die seltene Schafstelze finden hier bei uns einen Brutplatz.“ Und genauso seltene Pflanzen wie der giftige Wasserschierling oder der Sumpfglanzstendel kommen vor.

Die Vögel können am besten unterstützt werden, wenn „man die Brutplätze absolut in Ruhe lässt. Mit dem Gebiet haben wir einen großen Schatz“, betont Landesrätin Maria Hutter. Was sie fasziniert? „Vögel generell. Sie sind ein Symbol für Freiheit und Natur.“

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