Di, 25. September 2018

Lager in Mauterndorf:

14.07.2018 11:47

200.000 l in 10 Minuten: Feuerwehrjugend-Rekord

Erfolgreicher Rekordversuch beim Landesjugendlager der Feuerwehr in Mauterndorf: Die 1000 teilnehmenden Jugendlichen schafften es am Samstag, aus 216 Strahlrohren insgesamt 200.000 Liter Wasser auf eine trockene Weidelandschaft zu spritzen. Die Teamarbeit funktionierte perfekt!

Da können die Jugendlichen richtig stolz auf sich sein: Schon bei der Vorbereitung des Rekordversuchs im Rahmen des mittlerweile 19. Landesjugendlagers der Feuerwehr in Mauterndorf bewiesen die 950 Salzburger und ihre 50 Kameraden aus Ober- und Niederösterreich sowie aus Südtirol, dass sie im Team perfekt zusammenarbeiten können. „Es ist immer eine Freude zu sehen, wie man die Jugendlichen begeistern kann“, sagt Landesjugendreferent Albert Brandstätter. Er hatte die Idee zum Rekordversuch. „Wir wollten auf unsere jungen Mitglieder aufmerksam machen“, so Brandstätter.

Schon um 8 Uhr morgens starteten am Samstag die ersten Arbeiten. 216 Strahlrohre, zwölf Tragkraftspritzen mit einer Leistung von 1600 Liter pro Minute, 96 Verteiler, 96 B-Schläuche zur Wasserbeförderung in größeren Dimensionen und 216 C-Schläuche für kleinere Dimensionen mussten verlegt werden. Das Wasser wurde aus der nahen Taurach bezogen.

„20.000 Liter Wasser konnten am Ende pro Minute durch die Leitungen gepumpt werden“, schildert Albert Brandstätter. Die Jugendlichen waren an den verschiedensten Positionen verteilt. Jeweils zwei Kinder, insgesamt 432 Teilnehmer, standen ganz vorne bei den 216 Strahlrohren. Die anderen kümmerten sich um die Verteiler und Schläuche.

Um Punkt 9 Uhr war es dann soweit: Zehn Minuten lang spritzten aus den 216 Rohren insgesamt 200.000 Liter Wasser auf eine durch die Sonne der vergangenen Tage ausgetrockneten Weidefläche in Mauterndorf-Steindorf-Moos. Der Rekord war somit gelungen. „Dort wird das Gras in den nächsten Wochen wachsen wie verrückt“, scherzte Albert Brandstätter.

Die Freude bei den Jugendlichen war natürlich groß. Als sich dann auch noch Landesfeuerwehrkommandant Leopold Winter „zur Kühlung“ abspritzen durften, war auch das Gelächter groß. Und Winter ließ sich das gerne gefallen: „Ich bedanke mich bei allen Helfern und Beteiligten für die super Organisation des Landesjugendlagers“, erklärte er und hatte sichtlich seine Freude mit den amüsierten Kindern.

Manuela Kappes
Manuela Kappes

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