Mo, 24. September 2018

Neuer Einspruch:

12.07.2018 07:30

Bau des Linzer Westrings liegt wieder auf Eis

Das Einspruchs-Theater rund um den Westring bekommt nun doch noch ein trauriges (Schluss?-)kapitel. Ein österreichisches Konsortium legte Einspruch gegen das Vergabeverfahren der Asfinag ein. Damit verzögert sich der für Mitte Oktober geplante Baubeginn der A 26 um mindestens zwei Monate.

„Es passt zu dieser unendlichen Geschichte“, ärgert sich der Linzer SPÖ-Stadtchef Klaus Luger über die nächste Verzögerung beim Westring-Bau. Statt Mitte Oktober werden nach dem Einspruch gegen das Vergabeverfahren die Bagger frühestens erst im Advent anrollen können. Derzeit ist das Projekt jedenfalls für mindestens sechs Wochen völlig auf Eis gelegt.

Bundesverwaltungsgericht prüft
Bis Mitte August wird sich wieder einmal das Bundesverwaltungsgericht mit der A 26 beschäftigen müssen. Nach dem Einspruch einer unterlegenen Firma wird geprüft, ob das Vergabeverfahren formal und inhaltlich korrekt abgelaufen ist. „Davon bin ich überzeugt. Die Asfinag ist für einwandfreie Ausschreibungen bekannt. Ich gehe deshalb davon aus, dass die Zusage halten wird“, so Luger. Dem österreichisch-italienischem Sieger-Konsortium, das mit 133 Millionen das billigste und qualitativ beste Angebot unterbreitet hat, würde Luger aber nicht raten, vor dem Urteil mit den Detailplanungen für den Bau zu beginnen: „Beim Westring ist alles möglich!“

60 Monate Bauzeit
Auch eine schnellere Bauabwicklung. Laut den Projektplänen kann die Brücke samt Tunnelanschlüssen in 60 Monaten fertiggestellt werden. „Der Vertrag hat eine Klausel, die die Firma motiviert, noch schneller zu arbeiten. Die Karotte hängt“, hofft Asfinag-Projektleiter Martin Pöcheim doch noch auf eine Verkehrsfreigabe 2023.

Mario Zeko, Kronen Zeitung

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