Durch Knall geweckt

Obersteirer rettet sich aus brennender Wochenendhütte

Steiermark
29.11.2009 17:22
Bis auf die Grundmauern ist in der Nacht auf Sonntag eine Almhütte bei Eppenstein im Bezirk Judenburg niedergebrannt. Ein 35-jähriger Obersteirer, der in dem Gebäude schlief, konnte sich gerade noch rechtzeitig ins Freie retten. 40 Feuerwehrleute verhinderten, dass die Flammen auf den nahen Wald übergriffen. Der Einsatz dauerte zehn Stunden.

Durch einen lauten Knall wurde der 35-jährige Weißkirchner gegen 1 Uhr in der Früh aus den Träumen gerissen. Das Holzdach der Wochenendhütte stand bereits in Flammen, als der Obersteirer nach draußen lief.

Mehr Bilder vom Feuerwehreinsatz in der Infobox!

Die Feuerwehr Weißkirchen traf zunächst mit 24 Mann am Brandplatz ein, wegen Wassermangels mussten aber Tanklöschfahrzeuge aus Baierdorf und Obdach angefordert werden. Zudem herrschte Explosionsgefahr: Zwei Gasflaschen, die in der Hütte gelagert waren, konnten zum Glück rechtzeitig nach draußen geschafft werden.

Brandursache noch unklar
Wegen des starken Windes hätten die Flammen beinahe auf den nahen Wald übergegriffen, was die Feuerwehrleute bei ihrem zehnstündigen Einsatz verhindern konnten. Die aus Holz erbaute Hütte konnte aber nicht mehr gerettet werden, sie brannte völlig nieder. Brandursache und Schadenshöhe müssen erst ermittelt werden, verletzt wurde niemand.

von Peter Riedler ("Steirerkrone") und steirerkrone.at

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