Di, 18. September 2018

Nach Streit

05.07.2018 05:50

Steirische FPÖ traf sich mit Flüchtlingen in Weiz

Bei diesem Treffen prallten sehr gegensätzliche Standpunkte aufeinander. Das Flüchtlingsnetzwerk Oststeiermark lud Vertreter der steirischen FPÖ am Mittwochnachmittag nach Weiz, um sich dort mit Flüchtlingen auszutauschen. 

Ausgangspunkt war die Entscheidung der Diözese Graz-Seckau, 100.000 Euro für Deutschkurse in der Oststeiermark, unter anderem für Asylwerber, in die Hand zu nehmen. Die FPÖ übte daran scharfe Kritik (siehe Bericht hier), was wiederum Propenten des Asylnetzwerks wie Fery Berger verärgerte.

Nach einem Treffen im FPÖ-Landtagsklub in Graz gab es am Mittwoch den Gegenbesuch in Weiz. Drei Flüchtlinge, unter anderem aus Afghanisten, waren dabei und erzählten den Freiheitlichen ihre Lebensgeschichten. „Unser Standpunkt hat sich nicht verändert. Die Integration von Asylwerbern macht wenig Sinn, weil die Mehrzahl in ihre Heimatländer zurück muss“, so Philipp Könighofer von der FPÖ. „Uns ist  die Einhaltung von Gesetzen wichtig. Negative Asylbescheide müssen vollzogen werden.“

„Aufhören mit Schüren von Ängsten“
Sein Gegenüber Fery Berger blickt auf ein „gutes Gespräch“ zurück. „Die Flüchtlinge konnten Fragen stellen, etwa, warum sie nach drei oder vier Jahren in Österreich plötzlich abgeschoben werden.“ Konkrete Antworten der FPÖ hätte es nicht gegeben. 

Berger, der auf die Möglichkeit eines humanitären Bleiberechts (auch bei einem negativen Asylbescheid) pocht, ging auch in die inhaltliche Konfrontation mit den Blauen. „Sie sollen endlich aufhören mit der Polemisierung und dem Schüren von Ängsten.“

Jakob Traby
Jakob Traby

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Steiermark

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.

Nachrichten aus meinem Bundesland
Die Bekanntgabe Ihres Bundeslandes hilft uns, Sie mit noch regionaleren Inhalten zu versorgen.