Fr, 21. September 2018

In St. Martin

02.07.2018 23:13

Zwei Häuser brannten nieder

Kurz nach 17 Uhr gingen mehrere Notrufe bei der Feuerwehr ein. Dichter Rauch war über St. Martin bei Lofer zu sehen. Ein Wohnhaus stand im Vollbrand. 160 Floriani waren im Einsatz. Verletzte gab es keine. Neben dem Ferienhaus Oktavia wurde auch das angrenzende Haus des Sohnes Opfer der Flammen.

Schreckliche Szenen spielten sich am Montagnachmittag in St. Martin bei Lofer ab. Dichter Rauch zog über den beschaulichen 1150-Einwohner-Ort. Mehrere Notrufe gingen bei der Feuerwehr ein, die Alarmstufe 3 auf der vierteiligen Skala ausrief.

Insgesamt 160 Floriani aus St. Martin, Lofer, Unken, Weißbach, Saalfelden, Maria Alm, Leogang und Zell am See rückten an. Das Ferienhaus Oktavia, sowie das direkt angrenzende Wohnhaus des Sohnes waren aber nicht mehr zu retten. Die Bewohner sowie die Urlauber konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen, sogar noch ihre Autos wegfahren. „Niemand wurde verletzt“, sagt Johannes Meindl von der FF St. Martin. Die Nachbarn wurden aufgefordert ihre Fenster wegen des giftigen Rauchs geschlossen zu halten.

Es war ein schwieriger Einsatz für die Feuerwehr. Zum einem gab es nur kleine Zufahrtsstraßen und zum anderen sind die Häuser eng aneinander gebaut. So galt es auch ein weiteres Übergreifen der Flammen zu verhindern. Der Ortskern, mit dem Gemeindeamt und der Volksschule ist keine 100 Meter entfernt. Die Betroffenen, Hausbesitzer wie Urlauber, wurden in der näheren Umgebung untergebracht.

„Um 21.45 Uhr konnten wir schließlich ,Brand aus’ geben“, erklärt Meindl. Dann folgten Nachlöschungen, Sicherung der Gebäude und die Feuerwache bis in die Morgenstunden.

 krone.at
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