Do, 16. August 2018

Drama um Bergsteiger

01.07.2018 16:15

Österreicher bei Lawinenabgang in Pakistan getötet

Ein Österreicher ist am Samstag in Pakistan bei einem Lawinenabgang ums Leben gekommen, als die Schneemassen das Zelt des Mannes am Berg Ultar Sar im Hunza-Tal auf einer Höhe von rund 5900 Metern mit sich riss. Seine beiden Kameraden, zwei Briten, überlebten und kamen mit Verletzungen davon. Die Leiche des Österreichers sowie die beiden Überlebenden wurden am Sonntag in einer „waghalsigen Aktion“ von Piloten der pakistanischen Armee geboren, berichtete diese via Twitter.

Das Trio hatte seine Expedition - organisiert wurde die Tour von „Higher Ground Expeditions“ - im April gestartet und wollte bis zur ersten Juliwoche den Gipfel bezwingen - das Visum der drei Bergsteiger wäre kommende Woche ausgelaufen, hieß es. Am Samstag kam es dann jedoch zu dem folgenschweren Unglück. Eine Lawine riss das Zelt des Österreichers Christian H. mit sich und den Bergsteiger in den Tod, verschonte jedoch jenes der beiden Briten, wie Medien berichteten.

Nach Angaben des Außenministeriums dürfte der Österreich ungefähr 50 Jahre alt sein. „Er hat schon ziemlich lange in den USA gewohnt“, so Sprecher Thomas Schnöll.

Schlechtwetter verhinderte jedoch eine Bergungsaktion per Hubschrauber am Samstag, am Sonntag gelang es jedoch, die beiden verletzten Briten und die Leiche des toten Österreichers zu bergen und in die etwa 600 Kilometer entfernte Hauptstadt Islamabad zu fliegen. Ein Armeesprecher veröffentlichte auf Twitter ein Foto der Überlebenden mit Soldaten.

Der Ultar Sar ist der südöstlichste Hauptgipfel des Batura Muztagh, eines Teilbereichs des Karakorum-Gebirges in Zentralasien. Pakistan ist ein Paradies für Bergsteiger. Dort stehen einige der höchsten Berge der Welt, beispielsweise der berühmte K2.

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