Garten-Whirlpools

Gesunder Sprudel-Spaß im Freien

Wohnkrone News
30.11.2009 11:58
Eisige Minusgrade und gefrierender Atem, dafür aber sternenklare Nächte. Und man selbst liegt im Freien - allerdings im wohlig-sprudelnden warmen Wasser und lässt sich sanft massieren. Das hat schon was und ist mittlerweile auch nicht mehr auf einige Tage Winter-Urlaub in Wellness-Hotels beschränkt. Denn Outdoor-Whirlpools sind der neueste Trend.

Gesunde Nutzung das ganze Jahr über - mit diesem Slogan werben Whirlpool-Anbieter für ihre Garten- oder auch Outdoor-Modelle. Im Gegensatz zu Pools lässt sich der gesellige Massagespaß nämlich schon auf relativ kleiner Fläche realisieren. Im Sommer soll er kühlen und im Winter wärmen.

Mittlerweile gibt es schon sehr viele Modelle, die im Übrigen auch auf einem Balkon oder einer Terrasse Platz finden.

Luxus-Wasser-Massage unter freiem Himmel
Whirlpools gelten ganz allgemein als der Inbegriff eines gesunden Entspannungsvergnügens. Mittels verschiedener Düsen wird das Wasser angenehm sprudelnd aufbereitet und gleichzeitig können auf Wunsch auch Verspannungen im Körper gezielt gelockert werden. Eine angenehm warme Wassertemperatur tut ihr Übriges und so vereint der Whirlpool das Beste aus den Welten Badewannen-Relaxing und Massage wie im Spa-Bereich.

Nicht nur Gesundheits-, sondern auch Technik-Freaks kommen dabei auf ihre Rechnung: Die Auswahl an Düsen- und damit Massagesteuerungen, Lichtszenarien, Soundsystemen und Aroma-Duftspielen ist geradezu riesig.

Denkt man also an die Anschaffung eines solchen Garten-Whirlpools, betrifft eine der wichtigsten Fragen den Platzkomfort. Grundregel Nummer eins für alle Außenbereichmodelle: Unbedingt auch einen Liegebereich einplanen!

Die beliebtesten und meistverkauften Modelle verfügen daher auch über einen kombinierbaren Sitz- und Liegebereich und weisen sehr oft eine quadratische Form mit den Maßen 2,20 x 2,20 Meter auf.

Die Technik macht den Unterschied
Teure und günstige Whirlpools unterscheiden sich vor allem in der Technik. Die meisten Whirlpools verfügen über drei Wasserpumpen und eine Luftpumpe, die durch ein integriertes Elektropaneel auch einzeln angesteuert werden können. Anbieter empfehlen für Outdoor-Pools eine Düsenanzahl von etwa achtzig Stück.

Tipp: Zusatzfunktionen im Bedienfeld können sich kräftig zu Buche schlagen - oft mit mehren Tausend Euro! Durch ausführliche Beratungsgespräche und Preis-/Leistungsvergleiche unterschiedlicher Anbieter kann hier sehr viel Geld gespart werden.

Nicht sparen sollte man allerdings an der Beleuchtung. Tatsache ist, dass viele Outdoor-Whirlpools gerne in der Nacht genützt werden und ein Farblichtsystem sorgt für die jeweils passende Stimmung - von ganz sanft bis romantisch-rosa oder blau.

Kaum ein Whirlpool-Besitzer - egal, ob der Pool innen oder außen aufgestellt ist - will auf Musik beim Entspannungsvergnügen verzichten und so zählt ein Radio bzw. CD-Player bei den meisten gehobenen Anbietern schon zur Standardausrüstung. Und wer noch mehr will, kann auch gleich einen Fernseher inklusive DVD-Player einbauen lassen.

Rund um den Outdoor-Whirlpool
Einige Voraussetzungen sollte man vor der Anschaffung und Aufstellung eines Garten-Whirlpools unbedingt beachten. So muss z.B. der Untergrund für den Pool tragfähig sein, am besten man betoniert oder pflastert die gewünschte Stelle. Denn, angefüllt mit Wasser, kann der Pool schon einmal bis zu über zwei Tonnen Eigengewicht aufweisen und würde daher im Rasen langsam versinken. Auch ein Einbau in den Boden ist übrigens möglich.

Bezüglich der Himmelsrichtung wird - im Gegensatz zu Swimming-Pools - empfohlen, den Whirlpool so aufzustellen, dass vorwiegend die Morgen- und Abendsonne genützt werden kann.

Auch ein geeigneter Elektroanschluss (Festanschluss mit eigener Absicherung!) sollte vorbereitet sein, am besten lässt man sich hier vom Elektriker beraten.

Eine gute Thermoisolierung ist ebenfalls unbedingt empfehlenswert. So wird das Wasser auch in den kalten Monaten mit relativ wenig Zusatzheizaufwand warm gehalten und darüber hinaus vor Verunreinigungen geschützt.

Mittlerweile gibt es auch Modelle, die mit Regenwasser gespeist und mit erneuerbaren Energien (z. B. Anschluss an Solarkollektoren) geheizt werden können.

Besonders angenehm wird der Whirlpool-Sprudelspaß dann, wenn ein geeigneter Windschutz vorhanden ist. Und nicht zuletzt sollte man daran denken, dass man die Nachbarn nicht unbedingt zu (unfreiwilligen) Zaungästen des Relaxing-Vergnügens machen will. Die Investition in einen guten Sichtschutz lohnt sich daher ebenfalls.

Und was kostet der Sprudel-Spaß?
Die Anschaffungskosten für einen guten Qualitäts-Whirlpool sind nicht gerade billig und schlagen meist mit mehreren Tausend Euro zu Buche. Da es sich hier also um eine größere Investition handelt, sollte man sich vorab sicher sein, dass der Whirlpool-Traum dann auch mit der tatsächlichen Nutzung übereinstimmt. Wer also (noch) nicht genau weiß, ob ihm dieser Badespaß auch tatsächlich soviel wert ist, sollte sich zunächst nach Anbietern umschauen, die ihre Modelle auch probeweise (zur Miete) zur Verfügung stellen.

Die Betriebskosten schwanken entsprechend den Jahreszeiten. Im Winter wird durch die Heizung mehr Strom verbraucht. Hersteller geben als Richtwert bei zwei- bis dreimaliger Benutzung des Whirlpools in der Woche Kosten von etwa 1 bis 1,50 Euro pro Tag an. Für die Wasserpflege kommen dann noch mal etwa 130 Euro pro Jahr hinzu.

Tipp: Wie auch bei den Swimmingpools gibt es auch bei den Whirlpools mittlerweile die ganz günstigen Varianten. Sogenannte "Portable Spas" können je nach Wunsch und Bedarf im Innenbereich, im Keller, im Garten oder auf dem Balkon aufgestellt werden. Meist handelt es sich dabei um aufblasbare Varianten, die zwar nicht so gehobenes Luxus-Massagevergnügen bieten, aber trotzdem viel Spaß machen können - und vor allem auch schon ab ein paar hundert Euro erhältlich sind.

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