Di, 17. Juli 2018

Genuss in Slow Motion

11.07.2018 08:00

Das Seepanorama in Kärnten genießen

Wunderschöne Naturschauplätze, traumhafte Seepanoramen. Kärnten bietet in diesem See-Sommer unvergessliche Momente nicht nur im, sondern vor allem am Wasser. Denn wandern kann man im Süden Österreichs auch am See mit dem Blick in die Berge.

Lieblich klingt frühmorgens das Vogelkonzert im Bleistätter Moor am Ossiacher See. Die Luft ist rein und die aufgehende Sonne taucht die Seenlandschaft in goldenes Licht. Langsamen Schrittes führt die Wanderung hinein in dieses artenreiche Natur-, Landschafts- und Europaschutzgebiet. Der Fluss Tiebel speist hier den beliebten, drittgrößten Badesee Kärntens mit frischem glasklarem Wasser und bietet 100 verschiedenen Vogelarten, Schmetterlingen oder Fledermäusen ein Zuhause. Auch Biber fühlen sich wohl. Wir sind unterwegs am Slow Trail Bleistätter Moor.

Slow Trail? Maria Wilhelm von den Kärntner Seenregionen klärt auf: „Ein Slow Trail ist eingebettet in der Kärntner Seenlandschaft und hat dabei einen unmittelbaren Bezug zum See.“ Denn neben dem Baden lieben es die Urlauber, am Wasser entlang zu spazieren, ihre Füße ins kühle Nass zu tauchen und natürlich das eine oder andere Selfie zu knipsen - wofür Kärntens Badeseen perfekte Kulisse bieten. Die Slow Trails sind eine Art Entschleunigungsprogramm, das den Kopf freimacht, Seele und Geist beflügelt und nachhaltig die Gelassenheit fördert.

Einzigartig. Also Slow Motion statt High Speed. „Die Trails sind auch die perfekten Beispiele für die Einzigartigkeit der Kärntner Berg- und Seen-Landschaft“, sagt die Touristikerin. Längst gibt es mehrere dieser Kurzwanderwege, die zu besonderen Naturschauplätzen mit Seenpanoramen führen. Zu finden sind diese etwa am Ossiacher See, Millstätter See sowie Wörthersee, am Klopeiner See oder auch dem Pressegger See. Hier gilt es, den zweitgrößten Schilfgürtel Österreichs zu entdecken.

Das Besondere dabei: Die Slow Trails sind maximal zehn Kilometer lang, überwinden nie mehr als 300 Höhenmeter und man ist nie länger als drei Stunden unterwegs. Ideal für Genießer. Wie der Slow Trail durch die Römerschlucht, der nicht nur ein Kennenlernen des Wörthersees, sondern dessen benachbarter Bergwelt verspricht - inklusive des sanften und ruhigen Plätscherns des Göriacher Baches und des wildromantischen Forstsees. Ein Geheimtipp für Wildbadegäste, Wanderer, Läufer, Fischer und Naturliebhaber. Und dazu gibt es den einmaligen Blick auf die Veldener Wörtherseebucht. Slow Trails sind auch das Richtige, um einen Badetag ausklingen zu lassen oder Zeit zu zweit zu verbringen.

Gemeinsamkeit. Passender Themenwechsel: In unserer immer hektischeren Welt gehört es wohl zum größten Luxusgeschenk, wenn man seinem Partner mehr Zeit schenkt. Die idealen Rückzugsorte für Verliebte und für Zeit zu zweit gibt es ebenfalls am Millstätter See. Sieben Biwaks unter dem Sternenhimmel wurden hier an besonderen, exklusiven Plätzen mitten in der Natur errichtet, die sonst nicht frei zugänglich sind. Etwa im Schilf, auf einer Lichtung, am Seeufer, einer Quelle oder auf dem Berg mit Blick hinunter zum See.

Die Biwaks selbst sind herrlich, aus dem Naturbaustoff Holz gefertigt und an die Millstätter-See-Bootshaus-Architektur angelehnt, jedoch in reduzierter Form. Statt Schnickschnack gibt’s ein Sternenfenster, das nachts vom kuscheligen Bett aus den Blick auf den funkelnden Sternenhimmel und in die Unendlichkeit ermöglicht, sowie eine Schublade, um darin Smartphone, iPad & Co. einmal wegzulegen. „Gerade im Urlaub gibt es wohl nichts Schöneres, wenn man sich nur auf seinen Partner und die Natur konzentrieren kann“, schwärmt Maria Wilhelm.

Kärnten Card. Der Schlüssel wiederum zu einer ordentlichen Portion Erlebnis, Spaß und jeder Menge Vorteilen ist die Kärnten Card. Sie öffnet die Türen zu mehr als 100 Ausflugszielen. Für Urlauber gehört sie jeden Sommer in die Brieftasche, jährlich kommen neue Ziele dazu, wie das Bergbauernmuseum Gnoppnitz, das Freilichtmuseum Maria Saal oder Vannis Vogelwelt. Einfach bereits zu Hause online kaufen und ausdrucken.

Hannes Wallner, Kronen Zeitung

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