Sa, 18. August 2018

Pflanzenkrankheit

25.06.2018 16:03

Gefährlicher Feuerbrand: Experten schlagen Alarm

Das feuchte und warme Frühjahrswetter war heuer in der Steiermark günstig für den Feuerbrand, eine hochinfektiöse und schwer zu bekämpfende Pflanzenkrankheit. Sie greift Kernobst, aber auch verwandte Wild- und Ziergehölze (zum Beispiel Weißdorn, Mehlbeere und Zierquitte) an. Achtung: Es besteht Meldepflicht!

Feuerbrand tritt laut der Ages (Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit) nicht jedes Jahr gleich stark auf. Im Frühjahr 2018 herrschten neben der Steiermark auch in Vorarlberg, dem Burgenland, Niederösterreich, Kärnten und, Tirol günstige Infektionsbedingungen.

So erkannt man den Feuerbrand
Am häufigsten beginnen Infektionen an Blüten und nach Hagel an unverholzten Trieben. Typisch sind Braun- oder Schwarzfärbung der erkrankten Pflanzenteile, die danach vertrocknen. Die Bakterien dringen in die Pflanze ein und verbreiten sich im Inneren weiter, der Befall kann daher je nach Empfindlichkeit der Pflanze weiter fortschreiten. Unter der Rinde frisch befallener Bäume ist das Holz rotbraun verfärbt. 

So handelt man bei Feuerbrand-Verdacht
Oberste Priorität ist laut Ages, eine Verbreitung des Befalles zu verhindern! Keinesfalls sollte man selbst Pflanzenteile entfernen und entsorgen, sondern immer den Feuerbrandbeauftragten der Gemeinde verständigen. 

Nach Abklärung der Ursache für die Symptome wird die weitere Vorgangsweise vorgegeben. Befallene Pflanzen(teile) müssen entfernt und vernichtet werden, da die Bakterien auch im gerodeten Holz längere Zeit überleben können.

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