Mi, 19. September 2018

Geringe Verluste

25.06.2018 12:55

Steirische Bienen haben den Winter gut überstanden

Eine gute Nachricht von Österreichs Bienenzüchtern: Nach sehr hohen Verlusten von Bienenvölkern im Winter 2016/17 haben „nur“ rund zwölf Prozent der Völker den Winter 2017/18 nicht überlebt, in der Steiermark war es sogar nur acht Prozent. Rund 1400 Imkereien haben ihre Angaben zu insgesamt etwa 28.400 eingewinterten Völkern den erhebenden Zoologen der Universität Graz zur Verfügung gestellt.

Das Institut für Zoologie der Uni Graz führt seit dem Winter 2007/08 eine österreichweite Erhebung der Winterverluste von Bienenvölkern durch. Die Sterberate schwanke stark über die Jahre und Regionen, so der Projektverantwortliche Robert Brodschneider. So lag die Sterblichkeit im Winter 2016/17 noch bei vergleichsweise hohen 23 Prozent. Die niedrigsten Werte seit Erhebungsbeginn gab es im Winter 2015/16: Damals betrug die Verlustrate 8,1 Prozent.

Nur im Burgenland waren Verluste geringer
Österreichweit gibt es rund 353.000 Bienenvölker. An der bundesländerweiten Erhebung haben 1391 Imkereien ihre Daten zur Verfügung gestellt. Erfasst wurden damit 28.373 Bienenvölker. Die höchste Verlustrate (14,5 Prozent) war von den 144 teilnehmenden Kärntner Imkereien zu verzeichnen. In ähnlicher Höhe (14,4 Prozent) lagen die Werte der 60 teilnehmenden Wiener Bienenzüchtern. In den weiteren Bundesländern pendelten die Verlustraten zwischen 12,3 (Niederösterreich) und 7,9 Prozent (Burgenland). In der Steirmark, wo 207 Imkereien an der Erhebung teilgenommen haben, waren es nur 8,2 Prozent!

Mehr zu diesem Thema lesen Sie morgen in der „Steirerkrone“.

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