Mo, 23. Juli 2018

Neues Gutachten:

22.06.2018 06:45

Wieder Wirbel um Hitler-Geburtshaus

Die endlose Geschichte um das Hitler-Geburtshaus in Braunau ist um eine Fußnote länger. Die von der Republik enteignete Besitzerin bekam 310.000 Euro. Sie klagte dagegen. Ein Gerichtsgutachter schätzt das historische Gemäuer nun auf 1,23 Millionen Euro.

Die Hauseigentümerin bekam bis zum Inkrafttreten des Enteignungsgesetzes im Jänner 2017 jährlich von der Stadtgemeinde Braunau und dem Innenministerium ca. 60.000 Euro Miete überwiesen. Bei der Enteignung wurde sie mit 310.000 Euro entschädigt. Das war der Innviertlerin eindeutig zuwenig. Sie klagte - und kann sich nun beim Zivilprozess in Ried im Innkreis über einen Etappensieg freuen: Denn das Gericht hatte ein Immobiliengutachten in Auftrag gegeben. Laut dieser Expertise ist das übel beleumdete Gemäuer samt Garage und Parkplatz 1,23 Millionen Euro wert.

Baustubstanz war schlechter eingeschätzt
In dem früheren Gutachten sei die Bausubstanz bei weitem schlechter eingeschätzt worden. Die Chancen der Ex- Besitzerin stehen also recht gut.

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