So, 22. Juli 2018

Neuer Vorstoß:

21.06.2018 10:00

Arbeit am Image soll Mangel an Hausärzten lindern

133 Kassenstellen, davon 99 für Allgemeinmediziner, sind heuer in Oberösterreich schon ausgeschrieben worden, doch gab es nur 63 Bewerber dafür - eine Schere, die sich angesichts zunehmender Pensionierungen noch weiter öffnen wird. Gesundheitslandesrätin Christine Haberlander, ÖVP, will mehr auf Imagearbeit setzen.

„Positive Imagearbeit“ lautet eines der Rezepte der ÖVP-Landesrätin für die „Ärztemangelkrankheit“: „Jene, die die Tätigkeit eines Allgemeinmediziners in der Praxis kennenlernen, sehen in der hausärztlichen Tätigkeit durchaus ein sehr attraktives Berufsbild“, weiß Haberlander aus vielen Gesprächen. Daher sei es wichtig, den jungen angehenden Medizinern und Medizinerinnen „einen möglichst frühzeitigen Einblick in das Tätigkeitsfeld der Allgemeinmedizin zu geben“.

Ordinationsbetrieb kennenlernen hilft
Da passiere auch schon einiges, teilt die Landesrätin den vier Landtagsklubs in einer Stellungnahme zum Thema „Sicherstellung der hausärztlichen Versorgung“ mit: Zum Beispiel das für Linzer Medizinstudenten und -studentinnen verpflichtende vierwöchige Praktikum in einer allgemeinmedizinischen Praxis, „um den Ordinationsbetrieb realitätsnah kennenzulernen“. Oder die Lehrpraxis für angehende Allgemeinmediziner. Beide Ausbildungsmodule können auch in einem der neuen Primärversorgungszentren absolviert werden.

Bessere Arbeitsbedingungen nützen
Die zweite Stoßrichtung gilt besseren Arbeitsbedingungen für Hausärzte, zum Beispiel durch Entlastung von häufigen Bereitschaftsdiensten, sowie  durch Teamarbeit mit flexibleren Arbeitszeiten in den Primärversorgungszentren.

Werner Pöchinger, Kronen Zeitung

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