Schmäh und Suderei

Wiener Alltagspoeten: Anekdoten aus der Stadt

In der U-Bahn, im Kaffeehaus oder im Supermarkt - als Passant in Wien schnappt man allerhand komische und skurrile Unterhaltungen seiner Mitmenschen auf. Andreas Rainer sammelt auf seiner Homepage und Facebook-Seite „Die Wiener Alltagspoeten“ eben diese witzigen Anekdoten aus der Hauptstadt. Davon gibt es viele: Die alte Dame, die unbedingt als erste aus der Straßenbahn aussteigen will, der Prolet, der seine eigene Form von Englisch spricht oder die Studenten, die sich über das Sexleben der Eltern unterhalten. City4U hat ein paar echt-wienerische Konversationen herausgepickt.

Die Anekdoten, die auf Wiener Alltagspoeten zu lesen sind, werden von aufmerksamen Bürgern aufgeschnappt und eingeschickt. „Im Schnitt bekomme ich so um die fünf bis zehn Einsendungen pro Tag. Das läppert sich natürlich, vor allem weil ich die Seite ja alleine betreibe. Ich freue mich aber über jede einzelne Einsendung und schreibe auf jede zurück, auch wenn natürlich nicht alles gepostet werden kann. Es ist ja eine Seite für die Wiener und von den Wienern und könnte ohne diese gar nicht funktionieren, denn so viel U-Bahn fahren und spazieren gehen, könnte ich gar nicht selbst, als dass ich all diese tollen Anekdoten hören könnte“, sagt der hauptberufliche Journalist Andreas Rainer im City4U-Talk.

#Wien ist poetisch

Obwohl es die Facebook-Seite der Wiener Alltagspoeten erst seit November 2017 gibt, hat sie schon über 10.000 Fans. „In meinen Geschichten geht es meistens um Wien, was daran liegt, dass Wien einfach eine wahnsinnig poetische und inspirierende Stadt ist. Oft habe ich Zitate oder Wortfetzen von der Straße als Basis für eine Geschichte genommen. Irgendwann ist mir dann die Idee gekommen, diese Zitate einfach so zu posten - und das ist dann eingeschlagen wie eine Bombe und hat sich über Facebook und Instagram irrsinnig schnell verbreitet“, freut sich der 37-Jährige. Auf www.wieneralltagspoeten.at kann man Rainers von Wien inspirierte Geschichten lesen.

#Das Beste kommt zum Schluss

Der Wiener veröffentlicht etwa alle zwei Tage eine Alltagspoesie von einem Leser. „Die lustigste habe ich noch nicht gepostet. Die hebe ich mir für meinen Geburtstag oder so etwas auf“, schmunzelt er. Doch auch die übrigen Anekdoten und Konversationen sind wahnsinnig unterhaltend:

#Kabarett-Bim

#Die Jugend

#Dein Freund und Helfer

#Dies und das

Juni 2018

Was sind eure Anekdoten aus dem Wiener Alltagsleben? Postet uns in den Kommentaren oder schreibt uns mit Hashtag #City4U auf Facebook, Twitter oder Instagram!

Viktoria Graf
Viktoria Graf

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