So, 23. September 2018

Mädchenmord-Details

14.06.2018 12:47

„Ich töte Iulia, wenn sie einen neuen Freund hat“

Neue, grausame Details haben Ermittler jetzt im Fall der 15-jährigen ermordeten Iulia aus Viersen im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen bekannt gegeben. Insgesamt sechs Mal stach der Täter mit einem „herkömmlichen Küchenmesser“ zu. Allein vier Stiche davon wären tödlich gewesen. Iulias Ex-Freund Matyu K. steht unter Mordverdacht, sitzt seit Mittwoch in Untersuchungshaft. Gegenüber Freunden soll er geäußert haben, Iulia zu töten, wenn sie einen neuen Freund habe. 

„Wenn Iulia tot ist, weiß ich, wer es war“, beschuldigte eine Freundin der Schülerin Matyu K. Der 17-jährige Bulgare ist arbeitslos, ging auch nicht mehr zur Schule und lebt seit zehn Jahren in Deutschland. Laut „Bild“ erklärten Ermittler gegenüber der Presse, dass K. dem Mädchen rumänischer Herkunft auf dem Heimweg von der Schule aufgelauert habe. Im Park habe er sie dann mit dem Küchenmesser niedergestochen und sie dabei tödlich verletzt.

Auf WhatsApp blockiert
Für Iulia wurde die Tat zu einem Zeitpunkt begangen, als sie nicht damit rechnete. Sie hatte keinen Kontakt mehr zu Matyu - hat ihn sogar auf WhatsApp blockiert. Demnach sei das Treffen mit K. für die 15-Jährige reiner Zufall gewesen und nicht, wie zuvor vermutet, im Vorhinein ausgemacht. Der Staatsanwalt ergänzte: „Die Tat war heimtückisch und ist daher als Mord zu werten.“

Grund dürfte die Trennung der beiden gewesen sein. Matyu und Iulia waren knapp drei Jahre ein Paar. Erst vor Kurzem trennte sich die Schülerin von dem Bulgaren, da er „mit Drogen zu tun“ hatte. Chef-Ermittler Ingo Thiel sagte dazu: „Matyu sagte, er würde Iulia töten, sollte sie einen neuen Freund haben.“ Zudem habe man an der Kleidung des 17-Jährigen Blutspuren des Mädchens gefunden.

Gewaltverbrechen an jugendlichen Mädchen häufen sich
In den vergangenen Monaten starben in Deutschland mehrere jugendliche Mädchen nach Gewaltverbrechen. Der erschütterndste Fall ist jener von Susanna F. Ein Flüchtling aus dem Irak steht im Verdacht, das Mädchen aus Mainz vergewaltigt und umgebracht zu haben. Am Wochenende wurde der Tatverdächtige im Irak festgenommen, nach Deutschland gebracht und an die Justiz übergeben

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