Do, 18. Oktober 2018

Streit total eskaliert

12.06.2018 12:43

Deutscher setzte Ehefrau in Autobahntunnel aus

Polizisten im ostdeutschen Bundesland Thüringen trauten ihren Augen nicht, als sie am Montagabend in einem acht Kilometer langen Autobahntunnel eine Fußgängerin entdeckten. Wie sich herausstellte, war die 37-Jährige von ihrem Ehemann nach einem wilden Streit zum Aussteigen gezwungen worden. Danach war der 45-Jährige davongefahren.

Die Polizisten brachten die Frau in Sicherheit und hielten dann das Auto des Ehemannes wenige Kilometer hinter dem Rennsteigtunnel auf der A71 an. Den Beamten erklärte der 45-Jährige, dass seine Frau ihn permanent beschimpft und ihm sogar Schläge angedroht habe. Aus diesem Grund habe er sie in einer Pannenbucht im Tunnel aussteigen lassen.

Sohn durfte auf Beifahrersitz Platz nehmen
Wie Videoaufnahmen der Überwachungskameras zeigen, hielt der Deutsche wenig später noch einmal an - allerdings nicht, um seine Ehefrau wieder einsteigen zu lassen, sondern um seinen auf der Rückbank sitzenden Sohn auf den Beifahrersitz wechseln zu lassen.

Anzeige wegen unberechtigten Haltens in Pannenbucht
Verletzt wurde bei den Haltemanövern niemand. Die zurückgelassene Ehefrau wurde zu einem Bahnhof gebracht. Ihr Gatte erhielt eine Anzeige wegen unberechtigten Haltens in einer Pannenbucht.

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