Mo, 16. Juli 2018

Schnorrer-Alarm:

12.06.2018 06:06

„Bettel-Teenager“ in Linzer Kirchen immer dreister

Nach der „Krone“-Geschichte über die Bettler beim Barbarafriedhof liefen die Telefone in der Redaktion heiß. Unzählige Anrufer klagten ihr Leid darüber, dass auch die Schnorrerei in den Kirchen an der Landstraße immer schlimmer werden würde. Grund genug für einen„Krone“-Lokalaugenschein unter dem Dach des Herrn.

Almosen geben ist ein biblisches Gebot. Jesus hat vorgelebt, dass nicht geschaut werden soll, wo einer herkommt und ob er Almosen verdient hat. Ob der barmherzige Samariter es allerdings gut geheißen hätte, wenn seine Schäfchen beschimpft und mit Weihwasser bespritzt werden, weil sie nicht genug geben, verrät auch die Bibel nicht . . .

„Hast du Geld?“
Obiges soll in der Karmelitenkirche zuletzt nämlich nicht nur einmal passiert sein, wie verzweifelte Kirchenbesucher erzählen. Die vorwiegend weiblichen Bettel-Teenager würden dort immer dreister werden. Lokalaugenschein: Montag, 10 Uhr, Heilige Messe. Wenn man gerade das Kreuzzeichen gemacht hat, steht da schon ein 15 bis 17-jähriges Mädchen, faltet ihre Hände und sagt: „Hast du Geld? Ich wollen essen!“

Ungeniert trotz Bettelverbot
Weil die Frage nicht zur gewünschten Antwort führt,verlässt es genervt das Gotteshaus und versucht sein Glück ungeniert an den Tischen der Gastgärten zwischen Karmeliten- und Ursulinenkirche. Danach besucht das gut gekleidete Mädchen - es wirkt eher wie eine Nebenerwerbsbettlerin - die Ursulinenkirche. Als es rauskommt, erblickt es den „Krone“-Redakteur und probiert’s noch einmal: „Gib mir Euro!“ Was folgt, ist ein böser Blick nach erneuter Verneinung . . .

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