Di, 23. Oktober 2018

Experten für Rückzug

08.06.2018 18:03

Achtung, Krähenattacken! Vögel verteidigen Junge

Derzeit mehren sich in der Bundeshauptstadt die Meldungen über wilde Krähenattacken: Dabei stürzen sich die Vögel vorzugsweise auf die Köpfe der Passanten, in Einzelfällen soll es auch schon zu Verletzungen gekommen sein. Der Grund: Die Tiere verteidigen ihren Nachwuchs. Hüten sollte man sich derzeit auch vor den Raupen des Eichenprozessionsspinners, dessen Härchen Allergien und Hautreizungen hervorrufen.

Berichte über Attacken häufen sich. Krähen stürzen sich auf Spaziergänger, kreischen hysterisch und fliegen meist knapp über die Köpfe hinweg. Im Extremfall greifen sie Menschen auch tatsächlich an. Die Ursache für dieses Verhalten liegt in der Furcht der Vögel, dass die Menschen ihren Jungen zu nahe kommen, die im Juni bereits das Nest verlassen haben, aber noch nicht fliegen können und deshalb besonders gefährdet sind.

Experten raten Menschen, sich von den Krähen einfach zurückzuziehen. In etwa zwei Wochen sollte der Spuk wieder vorüber sein. Dann sind die Jungtiere groß genug, die Nervosität der tierischen Eltern nimmt wieder ab.

Hautreizungen durch Raupenhärchen
Aktiv wird auch an der Entfernung der Nester des Eichenprozessionsspinners gearbeitet. Der Schädling hat sich in Parks, im Prater und auch auf der Donauinsel eingenistet. Das Stadtgartenamt hat Hinweistafeln aufgestellt, auf denen vor den Raupen gewarnt wird, deren mikroskopisch kleine Härchen äußerst unangenehme Hautreizungen hervorrufen.

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