Mi, 22. August 2018

In Linz

08.06.2018 14:34

4 Verletzte bei Ammoniak-Austritt im Chemiepark!

Zwei Schwer- und zwei Leichtverletzte Arbeiter - das ist die Bilanz eines Unfalls im Linzer Chemiepark. Am Freitag um 12.25 Uhr waren aus einer Rohrleitung im Bereich des Baus 61 ein bis zwei Kubikmeter Ammoniakwasser ausgetreten. Ein Großeinsatz von drei Feuerwehren lief an. Die ätzenden Giftdämpfe wurden von den Florianijüngern mit Sprühstrahlen niedergeschlagen.

„Wir haben Hydroschilder aufgestellt, einen Schaumteppich ausgerollt und die Ammoniakschwaden niedergeschlagen. Es bestand keine Gefahr für die Bevölkerung, auch eine Geruchsbelästigung konnte vermieden werden“, berichtete der Linzer Branddirektor Christian Puchner, der den Großeinsatz im Linzer Chemiepark selbst leitete. Die Berufsfeuerwehr, die FF Ebelsberg und die Betriebsfeuerwehr mussten mit vielen Sondereinsatzfahrzeugen anrücken. „Ammoniak ist ein giftiges, ätzendes Gas, das Atemwegsbeschwerden verursacht“, erklärte Puchner die Lage.

Warum das Ammoniakwasser aus der Rohrleitung ausgetreten war, war zunächst unklar, so Jürgen Mader von der Firma Borealis, die im Linzer Chemiepark das Versorgungsnetzwerk betreut. Zwei verletzte Arbeiter kamen in ärztliche Versorgung. Zwei weitere Kollegen hatten schwere Verletzungen erlitten, wurden zur weiteren Abklärung ins Krankenhaus eingeliefert. Der Unfallhergang wird noch untersucht.

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