07.06.2018 11:00 |

Aktive Drogenszene:

Bereits zwölf Betretungsverbote binnen fünf Tagen

Der Hinsenkampplatz ist der Drogen-Hotspot in Linz! Das zeigt sich in den ersten fünf Tagen der Schutzzonen-Regel, die die Polizei verstärkt kontrolliert. Zwölf Personen bekamen fürs Areal rund um das neue Rathaus ein Betretungsverbot aufgebrummt, während es im Hessenpark und beim Kremplhochhaus ruhig blieb.

Was Anrainer schon seit Monaten beklagen, bestätigt sich in den letzten Tagen eindrucksvoll. Für Junkies und Dealer ist der Hinsenkampplatz der Treffpunkt Nummer eins. „Wir haben seit Einführung der Schutzzonen-Verordnung gegen zwölf Personen ein Betretungsverbot ausgesprochen. Stets gab es einen Zusammenhang mit Drogen. Entweder wurde gehandelt oder konsumiert“, ist auch Manfred Rauch vom Stadtpolizeikommando von der hohen Anzahl überrascht.

Polizei auch zivil unterwegs
Die  verschärften Kontrollen in Zivil und in Uniform und die großen Hinweisschilder scheinen  der Szene offensichtlich  völlig egal zu sein. Gedealt wird auch am helllichten Tag. „Wir haben jetzt durch die Schutzzone aber mehr Handhabe. Wir können bereits beim begründeten Verdacht einer strafbaren Handlung eingreifen“, erklärt Manfred Rauch.

Schutzzone bis Ende November
Das Verhängen eines Betretungsverbots samt Aufnahme der Personalien ist die erste Maßnahme. Es gilt 30 Tage. Wer sich nicht daran hält, wird angezeigt und in weiterer Folge verhaftet. Die Schutzzonen-Verordnung gilt bis Ende November. Nach einer Auswertung wird dann über die Fortführung entschieden.

Mario Zeko, Kronen Zeitung

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