Fr, 19. Oktober 2018

Konsumentenschutz:

07.06.2018 05:51

Leitungswasser ist oft besser als teures Mineral

Viele Leute trinken Mineralwasser, weil sie sich damit etwas Gutes tun wollen. Doch der teuere Sprudel ist qualitativ oftmals nicht besser als simples Leitungswasser. Das zeigt ein Test der Linzer AK-Konsumentenschützer, die 31 Mineralwassersorten analysieren ließen. Eine echte Alternative sind Wassersprudler.

Es hat einen Stich ins Groteske: Obwohl wir Österreicher dafür beneidet werden, in einem Land zu leben, wo Wasser bester Qualität aus der Leitung rinnt, lieben wir Mineralwasaser. Im Vorjahr wurden bundesweit 691 Millionen Liter Sprudel verkauft. Die Konsumentenschützer der AK OÖ ließen 17 heimische und 14 ausländische Mineralwassersorten sowie zum Vergleich auch Leitungswasser aus Linz und Umgebung auf ihren Gehalt an Mineralstoffen untersuchen.

Das Resultat lässt schmunzeln:
Das Linzer Leitungswasser rangiert in puncto Mineralstoffe auf Platz elf der österreichischen und auf Platz sechs der importierten Marken. Damit sind also sieben der 19 heimischen Mineralwasser und acht Import-Sprudel wesentlich geringer „mineralisiert“ als „Eau de Linz“.

Mineralwasser ist ein teurer Spaß
Wer täglich zwei Liter Leitungswasser trinkt, gibt dafür pro Jahr etwa einen Euro aus. Für die gleiche Menge Mineral muss man zwischen 124 und 723 Euro rechnen, bei Importware sind es sogar bis zu 3876 Euro! Von der Umweltbelastung durch Transport und Gebinde ganz zu schweigen. Empfohlen werden hingegen Wassersprudel-Geräte für zuhause. Alle Details: ooe. konsumentenschutz.at

Christoph Gantner, Kronen Zeitung

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