Mo, 23. Juli 2018

„Wie Leichengeruch“

02.06.2018 10:22

Flugzeug muss wegen stinkendem Passagier notlanden

Ein Passagier hat einen Piloten der niederländischen Fluglinie Transavia zu einer Notlandung gezwungen: Der Körpergeruch des Russen war für die Passagiere dermaßen unerträglich, dass sich einige sogar übergeben mussten. Das Flugzeug, das von Gran Canaria nach Amsterdam unterwegs war, landete schließlich in Portugal, wo der übelriechende Mann aussteigen musste.

„Jemand meinte sogar, dass der Gestank schlimmer sei als der einer Leiche, die sich einen Monat lang zersetzt hatte. Es war eine unhaltbare Situation“, schilderte der Fluggast Piet Van Haut den Vorfall gegenüber „De Telegraaf“. Passagiere sprühten mit Parfüm und Deodorant herum, um die Luftqualität zu verbessern. Dennoch wurde vielen übel.

Personen, die in der Nähe des Russen saßen, flüchteten in den vorderen Teil der Maschine. Schließlich verfrachtete die Crew den Mann nach hinten und schlossen ihn am Ende sogar in der Toilette ein, um die Unannehmlichkeiten zu begrenzen - aber auch das war keine zufriedenstellende Lösung.

Die menschliche Stinkbombe wurde schließlich - unter Gegenwehr des Mannes - in Faro abgesetzt. Der Pilot gab dies über den Lautsprecher bekannt. Er sagte über die Sprechanlage: „Meine Damen und Herren, Sie werden bemerkt haben, dass etwas mit einem Passagier nicht stimmt. Aus Datenschutzgründen kann ich darauf allerdings nicht näher eingehen.“

Danach musste das Flugzeug erst einmal gereinigt werden, bevor der Flug fortgesetzt werden konnte. Die Passagiere kamen schließlich mit einer zweistündigen Verspätung am Zielort an.

Miriam Krammer
Miriam Krammer

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