Fr, 21. September 2018

Bewusst untergetaucht

30.05.2018 13:42

Eine „Pinkelpause“ als Vorwand für die Flucht

Zehn Stunden lang wurde in der Nacht auf Mittwoch am Radlpass an der steirisch-slowenischen Grenze nach einem Rumänen gesucht, der bei einer „Pinkelpause“ verschwunden war. Um die Mittagszeit wurde er unverletzt aufgegriffen. Der 31-Jährige war, wie er zugab, ganz bewusst untergetaucht.

Vermutlich unter einem falschen Vorwand - Details sind nicht bekannt - wurde der 31-Jährige von seiner Schwester und dem Ehemann überredet, seinen Job in Italien aufzugeben und in sein Heimatland zurück zu kehren. Auf der Fahrt nach Hause bat er seinen Schwager, kurz anzuhalten, weil er die Notdurft verrichten musste.

„Das geschah gegen zwei Uhr am Radlpass, nahe der slowenischen Grenze“, berichtet ein erhebender Beamter, „dann war der Rumäne plötzlich wie vom Erdboden verschluckt“.

Die Schwester erstattete die Anzeige, eine groß angelegte Suchaktion im nahen Wald verlief vorerst ergebnislos. Mittwochmittag lief der Vermisste der Grazer Diensthundestreife Tasso in die Arme. Der 31-Jährige war unverletzt und gab ab, bewusst verschwunden zu sein. Er wollte nicht nach Rumänien zurück, sondern wieder nach Italien.

Manfred Niederl
Manfred Niederl

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