So, 18. November 2018

17 Kündigungen

29.05.2018 06:02

Luftfracht-Arbeiter versorgte Kollegen mit „Stoff“

Drogenring auf dem Flughafen Wien-Schwechat enttarnt! Ein Frachtarbeiter (40) betrieb dort schwunghaften Handel mit selbst angebautem Hanf und Haschisch und belieferte seine Kollegen. Gefahr für den Flugverkehr bestand aber nicht. Vorbildlich die Airportleitung: 17 Verdächtige wurden sofort gekündigt!

Der schon Mitte Mai gesprengte Drogenring war nach intensiver Ermittlungsarbeit der Fahnder aus dem Osten Österreichs aufgeflogen. Der Kopf der Bande, ein 40-jähriger Wiener, entpuppte sich als gefinkelter Dealer, der sein teils selbst in Heimplantagen angebautes Suchtgift gleich in mehrere Firmen lieferte. Dort soll er bisweilen ganze Belegschaften als Kunden gehabt haben.

Doch die Kriminalisten staunten nicht schlecht, als sie eine Spur zum Wiener Airport aufgriffen. Denn dort arbeitete der Verdächtige in der Luftfracht-Abfertigung. Dort werkten auch seine bisher ausgeforschten Kollegen, die er regelmäßig mit Hanf und Hasch versorgte.

Hauptverdächtiger auf freiem Fuß angezeigt
Der Hauptverdächtige wurde - wie aus Polizeikreisen durchgesickert - nach einer prompten Hausdurchsuchung vorübergehend festgenommen und nach Sicherung der erdrückenden Beweise der Staatsanwaltschaft angezeigt. Mittlerweile befindet sich der Mann wieder auf freiem Fuß, um seinen demnächst beginnenden Strafprozess abzuwarten.

Als sofortige Konsequenz wurden sämtliche Beteiligte des Drogenrings und natürlich auch der Lieferant - auf Basis der eindeutigen Ermittlungsergebnisse der Polizei - sofort entlassen. Vom Flughafen selbst war nur soviel zu erfahren, dass - was Drogen-, aber auch Alkoholkonsum betrifft - eine konsequente „Nulltoleranz“ herrsche. Hier kenne man keinen Pardon.

Mark Perry, Kronen Zeitung/krone.at

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