Mi, 26. September 2018

Ausbildung attraktiv

26.05.2018 08:03

24 Islamisten in deutscher Bundeswehr enttarnt

In der deutschen Bundeswehr sind in den vergangenen Jahren 89 Rechtsextremisten und 24 Islamisten aufgeflogen. Laut deutschen Medienberichten vom Samstag würden sich Islamisten gezielt bei der Bundeswehr bewerben, um dort eine militärische Ausbildung zu erhalten. Der Militärgeheimdienst MAD, der die Bewerber überprüft, habe 24 Islamisten enttarnt und verfolge 60 weitere Verdachtsfälle, heißt es aus dem Verteidigungsministerium.

„Im Zeitraum 2010 bis 2018 wurden insgesamt 89 Angehörige der Bundeswehr als Rechtsextremisten bewertet“, hieß es. Von diesen Fällen stammten 67 aus der Zeit vor der Aussetzung der Wehrpflicht im Jahr 2011. Von den bestätigten Fällen seien 86 Angehörige der Bundeswehr entlassen worden, gegen drei verbliebene Soldaten liefen aktuell gerichtliche und truppendienstgerichtliche Verfahren.

300 Verdachtsfälle von Islamismus
Dem Bericht zufolge wurden von 2008 bis 2018 insgesamt 15 Bundeswehr-Angehörige als linksextremistisch eingestuft, seit 2011 gab es nur einen Fall. Weiter hieß es, es habe seit 2011 mehr als 300 Verdachtsfälle von Islamismus bei der Bundeswehr gegeben, von denen sich 200 nicht bestätigten. 24 Personen wurden demnach als Islamisten eingestuft, in den übrigen Fällen sei der Verdacht bis zum Ausscheiden aus der Bundeswehr weiterhin begründet gewesen.

 krone.at
krone.at

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.