Mo, 22. Oktober 2018

Opfer bei Bewusstsein

25.05.2018 15:52

Machete bleibt nach Attacke im Kopf stecken

Unglaubliche Aufnahmen zeigen einen brasilianischen Häftling, der nach einem Kampf in einem Gefängnis eine Machete in seinem Kopf stecken hat. Doch trotz der martialisch aussehenden Verletzung scheint der Mann keine Schmerzen zu haben. Völlig ruhig und als wäre nichts geschehen, sitzt er auf einem Krankenhausbett und erklärt den Ärzten, wie er mit der Waffe angegriffen wurde.

Das Video, das später auf YouTube veröffentlich wurde, zeigt die Momente, als der 34-Jährige von der Polizei ins Krankenhaus gebracht wurde. Die Machete steckt in Pedro Ferreiras Schädel, nur wenige Zentimeter von seiner Schläfe und der Augenhöhle entfernt.

Operation dauerte fünf Stunden
Im Krankenhaus konnte das Messer während einer heiklen, fünfstündigen Operation entfernen werden. Dass der Häftling bei Bewusstsein war, als er ins Krankenhaus geliefert wurde, sei laut den Ärzten ein Wunder. Mittlerweile wurde Ferreira entlassen und ist in seine Zelle zurückgekehrt.

Wie es überhaupt zu dieser skurrilen Situation gekommen ist, erklärte der 34-Jährige gegenüber der Polizei mit einem Streit unter Häftlingen: „Mir wurde von einem anderen Insassen gesagt, ich solle in die Zelle von Antonio gehen. Als ich dort ankam, wurde ich mit der Machete attackiert.“ Obwohl er seinen Angreifer als 27-jährigen Antonio da Silva identifiziert, weigerte sich Ferreira, den Grund für den Angriff zu offenbaren. Auch soll untersucht werden, wie es möglich war, eine Machete ins Gefängnis zu schmuggeln.

 krone.at
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