Di, 19. Juni 2018

Im „Krone“-Gespräch

24.05.2018 06:00

Starkoch Puck zwischen Salzburg, Wien und L.A.

Seit vielen Jahren ist Wolfgang Puck mit seinen Gastro-Betrieben in den USA und rund um den Globus eine echte Fixgröße und Konstante. Nicht umsonst richtet er auch den weltberühmten Govenors Ball, die Party nach der Oscarpreisverleihung, aus. Die „Krone“ traf ihn in seinem Flagschiff, dem Spago am Canon Drive in Los Angeles.

Bei dem in Sankt Veit an der Glan geborenen Kärntner gibt sich das Who’s who Hollywoods die Klinke in die Hand. Oftmals ist es dabei so, dass die Grenzen verschwimmen. Denn Puck selbst ist längst ein echter Superstar in den Staaten. So prominent zu sein - ist das ein Vorteil oder ein Nachteil im Geschäft? „Es kann schon mal ein Nachteil sein, aber im Großen und Ganzen ist’s ein Vorteil. Wenn man zum Beispiel ein Lokal aufmachen will, wie wir gerade, und man ist nicht bekannt, ja, dann kommt keiner!“ Puck sieht das pragmatisch: „Es kommen Leute aus Istanbul, London oder Singapur. Wenn man nicht bekannt ist, würden die halt nicht zuerst zu dir kommen.“

Während rund um ihn Gerüchte kursieren, er würde Investitionen im Wiener Nobelhotel Bristol tätigen wollen, gar in der Seilerstätte ein neues Lokal eröffnen, gibt sich Puck gelassen. Fehlt im etwas von „good old Austria“? „Ich denke, es ist immer gut, wenn man sich an die Wurzeln und die Heimat erinnert. Ich habe ja auch immer ein paar österreichische Gerichte wie Wiener Schnitzel und Kardinalschnitte auf der Karte. Wenn ich Heimweh habe, koche ich einfach was österreichisches, dann kriege ich kein Heimweh.“

Eine (temporäre) Rückkehr gibt es dennoch bald: „Vielleicht gehe ich heuer zu den Festspielen in Salzburg - da war ich noch nie.“ Gute Wahl, denn da hat er bis dato etwas verpasst…

Norman Schenz/Kronen Zeitung

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