Mo, 20. August 2018

Wichtige Studie fehlt

23.05.2018 08:00

Beamte ließen Auftrag für Verkehrsprojekt liegen

Selbst erfahrene Welser Langzeitpolitiker schüttelten beim Verkehrsausschuss den Kopf. 2016 wurde die Baudirektion aufgefordert, die Öffnung der Eisenhowerstraße für den Verkehr in beide Richtungen in die Wege zu leiten. „Eine Auftragsvergabe ist aber nie erfolgt“, ärgert sich SP-Verkehrsstadtrat Klaus Hoflehner

Bei einer Bürgerbefragung im Herbst 2016 sprachen sich 63,5 Prozent der Welser für ein Ende der Einbahn in der Eisenhowerstraße aus. Derzeit fließt der Verkehr auf der wichtigen Durchzugsstraße nur von Ost nach West. Das könnte auch eine Weile so bleiben.

Wechsel der Baudirektion-Leitung
Der Auftrag für eine Belastbarkeits-Überprüfung wurde schlichtweg links liegenlassen. „Es gibt Protokolle, wo erklärt wurde, dass es in die andere Richtung geht“, ist SP-Verkehrsstadtrat Klaus Hoflehner (SP) sauer. Er hat den Beamten vertraut. Die Schlamperei könnte auch dem Wechsel in der Führungsebene geschuldet sein. Langzeit-Baudirektor Karl Pany ging im Frühjahr in Pension.

Öffnung frühestens 2019
FP-Stadtchef Andreas Rabl hofft nun auf frischen Wind durch Neo-Baudirektor Ralph Grager. „Die Letztstudie erwarte ich im November. 2019 könnte das Projekt umgesetzt werden!“ Weil es ein Doppel-Budget 2018/19 gibt, muss für die Finanzierung ein Nachtrag gestellt werden. „Mit ein paar hunderttausend Euro ist zu rechnen“, so Rabl. Das Land, das für die Bundesstraße zuständig ist, werde einen erheblichen Teil der Kosten mittragen.

Mario Zeko, Kronen Zeitung

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