Mi, 14. November 2018

Streit zwischen Syrern

23.05.2018 09:32

Messer-Attacke: Festnahme und Not-OP

Dienstagmittag in der Bayerhamerstraße in Salzburg-Schallmoos: Blutspuren zeugten vom Streit zwischen zwei Syrern Stunden zuvor. Einer stach dabei seinem Kontrahenten in den Bauch. Trotz Wunde konnte das Opfer den Hinweis zur Festnahme des Angreifers geben. Motiv dürften Geldschulden gewesen sein, die Tatwaffe wurde nicht gefunden.

Es war um acht Uhr morgens, als die beiden Syrer (22, 31) in der Bayerhammerstraße nahe der Kreuzung Sterneckstraße - direkt gegenüber dem Hans-Lechner-Park - heftig in Streit gerieten, bestätigte Polizeipressesprecherin Nina Laubichler gegenüber der „Krone“. Dabei zückte der Jüngere ein Messer und stach seinem 31-jährigen Kontrahenten in den Bauch. Direkt nach der Tat flüchtete der mutmaßliche Messerstecher vom Tatort. Der Täter flüchtete zu sich nach Hause. Das Opfer hingegen holte trotz blutender Wunde und starken Schmerzen noch sein Handy heraus und wählte den Notruf. Zur gleichen Zeit hatten auch mehrere Passanten die Einsatzkräfte alarmiert.

Opfer gab Tipp zur Festnahme

Während sich Sanitäter des Roten Kreuzes um den schwer verletzten Mann kümmerten, gab dieser den Polizeibeamten den entscheidenden Hinweis zur Ergreifung des vermeintlichen Täters: nämlich den Wohnort des Mannes, ausgerechnet im selben Stadtteil - also unweit des Tatortes entfernt. Dort trafen Beamte den 22-Jährigen an und legten ihm auf der Stelle die Handschellen an. Auch ein mutmaßlich Drittbeteiligter (19) wurde vernommen.

Noch keine genauen Infos über Motiv

Über das Motiv und die Hintergründe der Messerstecherei gibt es laut der Exekutive noch keine genauen Informationen. Vermutlich dürften Geldschulden eine Rolle gespielt haben.  Am Tatort sperrten die Ermittler das Gebiet weiträumig ab um Spuren aufzunehmen. Die Tatwaffe wurde trotz akribischer Suche nicht gefunden. „Es werden noch alle Einvernahmen durchgeführt. Daher können wir noch nicht bekannt geben, um welche Straftat es sich bei der Auseinandersetzung gehandelt hat“, so Laubichler.

Zustand von Opfer kritisch aber stabil

Während die Polizei den Täter jagte, kämpfte das Opfer um sein Leben: Der 31-Jährige wurde von den Rettungskräften mit Blaulicht in die Chirurgie West des Uniklinikums Salzburg gebracht und dort sofort notoperiert. „Er hatte sehr schwere Bauchverletzungen und wird auch bestimmt Spätfolgen davontragen. Der Zustand ist kritisch, aber stabil“, bestätigte Mick Weinberger von der SALK der „Krone“ am Dienstagnachmittag. Am Mittwoch dann die Entwarnung: „Er befindet sich außer Lebensgefahr, konnte jedoch noch nicht befragt bzw. zur Sache vernommen werden“, heißt es bei der Polizei.

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