Schule als Baustelle

Eltern erheben schwere Vorwürfe - Kinder in Gefahr?

Steiermark
13.11.2009 11:31
Mit heftigen Vorwürfen sehen sich die Verantwortlichen an der Volksschule Eibiswald (Bezirk Deutschlandsberg) konfrontiert, die derzeit eine riesige Baustelle ist: Die Mutter eines Schulkindes spricht von Sicherheitsmängeln und gefährlichen Zuständen. Direktor und Bauaufsicht beruhigen: Die Sicherheitsauflagen seien erfüllt.

240 Kinder besuchen die Volksschule Eibiswald, die seit Mitte Juli um 2,5 Millionen Euro umgebaut wird. Die Schüler seien in Gefahr, meint eine aufgebrachte Mutter: "Der Bau ist nicht abgesichert. Dazu regnet es herein, in den Klassenzimmern bildet sich Schimmel."

"Die Situation ist nicht leicht", gibt Direktor Alois Waclik (im Bild) zu. Es stimme, dass der viele Regen im Sommer zu Wassereinbrüchen geführt habe, "aber wir sind mit der betroffenen Klasse in Ersatzräume ausgewichen." Die Vorwürfe kann er also nicht nachvollziehen. Auch Robert Lamm, zuständig für die Bauaufsicht, beruhigt: "Wir erfüllen die Sicherheitsauflagen."

Untersuchungen positiv
Sowohl eine kriminalpolizeiliche als auch eine schulbehördliche Untersuchung stellten ein gutes Zeugnis aus. "Der schwierige Teil ist jetzt ohnehin erledigt", atmet Direktor Waclik auf. "Die Dachabdichtung ist fast fertig." Umgebaut wird aber noch länger: Die Eröffnung der neuen Volksschule ist für 2012/13 geplant.

von Josef Fürbass, Jakob Traby ("Steirerkrone") und steirerkrone.at
Bild: Josef Fürbass

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