Das Europeum, das mit viel Pomp und Trara vor nicht einmal einem Jahr eröffnet wurde, ist in argen Schwierigkeiten. Nachdem das Land bereits den Löwenanteil der Errichtungskosten - acht von gesamt 13 Millionen Euro - getragen hat, muss es jetzt weitere 1,5 Millionen als Soforthilfe zuschießen.
Keine Gäste, kein Geld
"Die Anzahl der bislang zustande gekommenen Veranstaltungen kann man an einer Hand abzählen!", erklärt Vizebürgermeister Josef Demmerer die Misere. Die Krise habe den Markt zusammenbrechen lassen. Aber auch von Managementfehlern ist die Rede: "Etwa bei der Bewerbung des neuen Angebots hat es ordentlich gehapert."
Frisches Blut in der Führungsebene
Das Land greift nun zur Rettung des Europeums auch in die Führungsebene ein: Sieben neue Aufsichtsräte kommen, fünf davon stellt das Land. Einen interimistischen Geschäftsführer hat man bereits eingesetzt. Ex-Europeum-Chef Nikolaus Hulatsch war für eine Stellungnahme übrigens nicht zu erreichen: Er befindet sich zur Zeit auf einer Kreuzfahrt...
von Barbara Winkler, "Steirerkrone"








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