Fr, 14. Dezember 2018

Kärntner Wirtschaft

14.05.2018 05:30

Hobas/Amiblu peilen Megaprojekt in Kolumbien an

In Kolumbien schreitet der Friedensprozess nach fünf Jahrzehnten des Bürgerkrieges voran. Nach einem Vertrag mit Farc-Rebellen, hat die Regierung jetzt auch mit der ELN Friedensverhandlungen wiederaufgenommen - eine große Chance für das Land, das auf Aufschwung hofft. Heimische Exportunternehmen sind jetzt dabei, neue Projekte auf dem Zukunftsmarkt umzusetzen.

Kolumbien gibt dem Frieden eine neue Chance. Als die Kärntner Delegation unter WK-Präsident Jürgen Mandl vergangene Woche in Lateinamerika Geschäftspotenziale auslotet, hat die Regierung in Bogota wieder Verhandlungen mit der letzten großen Guerillagruppe aufgenommen. „Durch den Friedensprozess ergibt sich eine historische Chance. Vor allem ländliche Regionen können sich wirtschaftlich entwickeln“, ist Wirtschaftsdelegiereter Hans-Jörg Hörtnagel überzeugt.


In Chile arbeitet das Unternehmen Hobas/Amiblu mit Sitz in Klagenfurt
Während mitgereiste Unternehmer neue Kontakte schlossen, peilen andere Kärntner Firmen konkrete Projekte an. In Chile arbeitet das Unternehmen Hobas/Amiblu mit Sitz in Klagenfurt derzeit an einem riesigen Wasser-Laufkraftwerk. Neben der Sanierung einer Trinkwasserleitung in Argentinien sollen auch in Kolumbien die GFK-Spezialrohre eingesetzt werden. Die Planungen dafür sind bereits angelaufen.

Projekt für eine Bio-Kohlenstoffraffinerie
Fixiert werden konnte in Kolumbien auch ein Projekt für eine Bio-Kohlenstoffraffinerie mit integriertem Biomasseheizwerk. Nach einem Memorandum auf Ministeriums-Ebene rund um den Austausch von Know-how soll bereits im Herbst mit dem Bau einer neuen Anlage begonnen werden. Sie soll 8000 Megawattstunden Strom und 16.000 Megawattstunden Wärme pro Jahr liefern.

Auf Kolumbien als Markt setzen auch die St. Veiter
Auf Kolumbien als Markt setzen auch die St. Veiter Uhrenexperten von Jacques Lemans. Im Juli will man mit einem neuen Vertriebspartner und 200 Verkaufspunkten den Markt erobern. Meinrad Höfferer, Leiter der WK-Außenwirtschaft: „Einige Unternehmen sind in Kolumbien erfolgreich tätig. Wir konnten jetzt allen Teilnehmern der Delegation potenzielle Partner vermitteln. Ein erster Schritt ist damit gesetzt und eine Basis für Verträge geschaffen.“

Thomas Leitner
Thomas Leitner

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