Fr, 14. Dezember 2018

Bootshalle zerstört

13.05.2018 17:50

Nach Brand: „Aufgeben werden wir sicher nicht!“

Nach dem Inferno in der  Rosentaler Bootswerft JetMarine haben am Sonntag Experten der Polizei Ermittlungen aufgenommen, um die Ursache für das Großfeuer zu klären. Unterdessen bekennt sich Geschäftsführer Wolfgang Jaritz zum Produktionsstandort in Strau: „Wir werden hier trotzdem weitermachen!“

Das Feuer vernichtete Samstag, wie berichtet, nicht nur die gesamte 8000 Quadratmeter große Halle, in der sich der Verkaufs- und Servicebereich von JetMarine befand - auch zwölf Boote konnten nicht mehr gerettet werden.

Drei Millionen Euro Schaden
Geschäftsführer Wolfgang Jaritz rechnet mit einem Schaden von rund drei Millionen Euro. „Auch, wenn der Schock noch tief sitzt, aufgeben werden wir sicher nicht. Wir werden trotzdem weitermachen und die Halle so bald wie möglich wieder aufbauen“, kündigt Jaritz an: „Auch unsere zehn Mitarbeiter bleiben natürlich beschäftigt. Gemeinsam werden wir den Wiederaufbau schaffen und den Betrieb aufrechterhalten.“

Bis die Halle wieder steht, übersiedelt der Betrieb vorübergehend mit der Werkstätte in die hintere, unbeschädigte Halle, die als Bootslager dient. „Wir sind daher weiterhin für unsere Kunden da.“ Was genau die Katastrophe ausgelöst hat, werden Brandermittler und Sachverständige klären.

In Brandruine herrscht Einsturzgefahr
Der Komplex bleibt vorerst jedoch wegen akuter Einsturzgefahr gesperrt. Eine zusätzliche Gefahr stellen mehrere Photovoltaik-Paneele dar, die nach wie vor intakt sind und Strom produzieren. „Erst wenn die Paneele vom Dach entfernt sind und die Konstruktion gesichert ist, kann die Halle wieder betreten werden. Montag rückt dafür ein spezieller Kran an“, sagt Karl Mikl, der Kommandant von der FF Kirschentheuer.

Alex Schwab
Alex Schwab

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