09.05.2018 08:18 |

Derzeit Engpass

Rotes Kreuz im Oberlungau sucht neue Kollegen

Im vergangenen Jahr sind der Dienststelle des Roten Kreuzes in St. Michael gleich 15 Mitarbeiter abhanden gekommen. Krankheiten, Verletzungen, der Job oder eine Babypause waren die Gründe. Jetzt werden Freiwillige gesucht. Geboten werden unter anderem eine Top-Ausbildung und eine super Kameradschaft.

36 Mitarbeiter sind derzeit auf der Dienststelle in St. Michael eingesetzt. Sie versehen ihre Schichten in der neuen, modernen Zentrale im Ortsteil St. Martin, direkt neben der B99. Im vergangenen Jahr mussten allerdings 15 Personen aufhören. Entweder krankheitsbedingt, aufgrund einer Verletzung, weil es der Job nicht mehr zuließ oder aus familiären Gründen.

Das bedeutet aber: Es herrscht ein Engpass. „Andere Abteilungen helfen momentan aus“, erzählt Rupert Grießner, Abteilungskommandant in St. Michael.

Wie wichtig die Freiwilligen sind, zeigt ein Blick auf den Dienstplan. Während die Hauptberuflichen und die Zivildiener die Werktage von 7 bis 19 Uhr abdecken, sind die Ehrenamtlichen am Abend und an den Wochenenden im Einsatz. Ein bis zwei Dienste pro Monat fallen auf diese.

Das Rote Kreuz hat einiges zu bieten. Grießner erklärt: „Zu allererst lernt man natürlich die Sanitätshilfe. Dieses Wissen ist in jeder Situation hilfreich und brauchbar.“ Die Rot Kreuz-Mitarbeiter setzen auch auf die Kameradschaft, unternehmen einiges zusammen, machen Ausflüge. „Man kann sich aufeinander verlassen“, weiß Grießner - und er fügt hinzu: „Viele Freundschaften werden bei uns geschlossen.“

Das Allerschönste?: „Dass man Menschen helfen kann. Was sehr schön ist, wenn man die Patienten später einmal wieder trifft und sie lächeln einen an und bedanken sich. Das kann man mit Geld nicht aufwiegen“, so Grießner, der weiß, dass die meisten Einsätze, zu denen die Oberlungauer ausrücken, interne Fälle sind.

Wer kann als Freiwilliger beginnen? „Man sollte natürlich Spaß an der Tätigkeit mitbringen“, so Grießner. Mit dem 17. Geburtstag kann man mit der Ausbildung beginnen, für die Prüfung muss man volljährig sein. Es wird ein Erste Hilfe Kurs über 16 Stunden besucht, dazu gibt es eine Theorieausbildung (100 Stunden) und ein Praktikum (160 Stunden). Bei letzterem ist man dann schon voll im Geschehen dabei und fährt als dritte Person im Rettungswagen mit.

Iris Wind
Iris Wind
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Eklat bei Liga-Spiel
Rassismus im Fußball: Glasner spricht Klartext!
Fußball International
Champions-League-Start
Millionen-Show! So viel Geld ist für Salzburg drin
Fußball International
Angriff vor Kaffeehaus
Opfer mit Halsstich niedergestreckt: Geständnis
Niederösterreich
„G‘rissen hat es mich“
Bewaffneter Raubüberfall auf Salzburger Taxler
Salzburg
Teilt Förderungen ein
AMS-Algorithmus soll 2020 in Echtbetrieb gehen
Österreich
„Längeres“ Misstrauen
JETZT will Kurz-Comeback rechtlich verbauen
Politik

Produktvergleiche

Alle Produkte sehen
Newsletter