Mi, 15. August 2018

Herwig Van Staa:

08.05.2018 07:06

Spaltung von FI und VP als Mitgrund für Pleite

Herwig Van Staa hatte 1994 „Für Innsbruck“ von der ÖVP abgespalten und danach Wahlsiege errungen. Doch das Erfolgsrezept von damals greift heute nicht mehr.

Herwig van Staa, Gründungsvater von „Für Innsbruck“ und Ehrenpräsident - die er allerdings ruhend gestellt hat - relativiert die Wahl Willis in der Landeshauptstadt: „In der Partnerstadt Freiburg wurde der grüne Bürgermeister nämlich am selben Abend abgewählt.“

Die Niederlage von Oppitz-Plörer sei für ihn eher überraschend gekommen. „Ihre Wahlwerbung habe ich weitaus am besten gefunden.“ Er erinnerte an Hilde Zach: „Auch sie hat 2006 ein Drittel verloren und wurde danach zur Ikone.“  Indirekt machte er die Spaltung von ÖVP und Für Innsbruck für die Niederlage verantwortlich: „Man hätte die Gruppierungen  viel früher wieder zusammenführen sollen.“ Derzeit sei eine Fusion aber völlig falsch.

Eine „bürgerliche Koalition“ im Gemeinderat gegen den grünen Bürgermeister lehnt Van Staa entschieden ab: „Das würde die Interessen der Stadt auf Stärkste gefährden!“ Jedoch sollte die FPÖ  in eine Regierung eingebunden sein.

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